Donnerstag, 20. Juli 2017

Ausflug zum Wannsee

Ausflug zum Wannsee

Bildquelle: http://www.ytti.de/ausflugsziel-kinder-strandbad-berlin-wannsee-9077/

Es ist Samstagmorgen um kurz nach neun, mein Rucksack ist gepackt und ich mache mich fertig zum Losgehen. Mit dem Kaffee in der Hand und der Sonnenbrille in den Haaren schließe ich meine Haustür hinter mir. Meine Wetter-App hat mal wieder interpretationsbedürftige Informationen von sich gegeben und der Himmel ist eher grau und bewölkt, so dass ich auf so ziemlich alles gefasst bin.
Seit zweieinhalb Jahren arbeite ich jetzt schon bei Einhorn als Kinderbegleiterin und seit Kurzem bin ich auch Praktikantin in der Koordination des Familienentlastenden Dienstes Trotz der ganzen Zeit hier habe ich aber ehrlich gesagt noch nicht viel Erfahrung mit den samstägigen Gruppenangeboten gemacht. Samstags von 10 bis 18 Uhr zu arbeiten passt einfach nicht immer in meinen Terminkalender, vor allem, wenn ich keine Ahnung habe, was mich erwartet. Erst vor einer Woche war ich das erste Mal bei einer Gruppe dabei. Wir sind zusammen mit den Kindern schwimmen gegangen; es gab genügend Begleiter*innen für die Anzahl von Kindern, sodass es nie stressig wurde und nach dem Schwimmen haben wir uns von Moni, der Küchenfee von Einhorn, lecker bekochen lassen. Ein voller Erfolg also!
Heute wollen wir einen Ausflug zum Wannsee machen. Noch ein bisschen verschlafen komme ich um Viertel vor zehn im Gruppenraum an, wo ich die ersten anderen Begleiter*innen und unseren Teamleiter Eric begrüße. So langsam treffen auch die Kinder mit ihren Eltern ein, mit denen wir kurz die wichtigsten Dinge abklären und sie dann für den Tag verabschieden. Die Gruppe von Kindern und Begleiter*innen ist bunt durchmischt und in freudiger Erwartung auf den Tag.
Zu Beginn sammeln wir uns alle in einem Gruppenkreis, stellen uns nacheinander vor und besprechen, was wir heute vorhaben. Dann kann es endlich losgehen. Nach einem kurzen Aufbruchstrubel, bei welchem jeder noch seinen Rucksack sucht oder auf die Toilette geht, verlassen wir Einhorn und machen uns auf den Weg zur Tram. Wir sind mit zwei Rollstühlen, einem Buggy und insgesamt acht Kindern unterwegs, wobei die Kinder, die laufen, auch mal beim Rollstuhlschieben helfen oder mit ihrer Betreuer*in an den Kopf der Gruppe gehen, um uns den Weg zur Tramhaltestelle zu zeigen.
Von der Tram geht’s in die S-Bahn und nach ungefähr einer Stunde stehen oder liegen wir mit unseren Füßen im Sand. Der Weg war lang, hat sich aber mehr als gelohnt. Wir breiten eine riesig große Picknickdecke unter einem der vereinzelten Bäume aus und genießen den Blick auf das blaue Wasser und die vorbeiziehenden Segelschiffe. Der Wind ist aber noch ein wenig kalt und die Sonne lässt sich auch noch nicht blicken. Davon lassen wir uns aber keine schlechte Laune machen! Alle, die wollen, ziehen ihre Badesachen an und gehen Richtung Wasser. Da mir noch ein bisschen kalt ist bleibe ich auf der Picknickdecke sitzen und spiele mit den Kindern, die auch noch keine Lust auf das Wasser haben. Zwischendurch gehen wir dann zum Essensstand, holen uns leckere Pommes und können beobachten, wie langsam aber stetig immer mehr die Sonne durch die Wolken scheint. Wieder an der Decke angekommen sind fast gar keine Wolken mehr zu sehen, die Sonne prallt heiß auf den Strand und für alle fühlt es sich ein bisschen an wie Urlaub am Meer.
Bildquelle: https://berlinromexpress.com/2013/08/25/wanna-see-wannsee/
Alle können so ziemlich das machen, was sie möchten. Manche gehen im Wasser spielen mit Eric, andere gehen den Spielplatz ein paar Meter weiter von unserer Decke aus erkunden, wieder andere sitzen einfach nur am Wasser und schauen den Wellen und Schiffen zu. Die Zeit geht viel schneller rum als ich dachte! Durch das ganze Spielen im Wasser und Bräunen in der Sonne haben wir ganz vergessen auf die Uhr zu gucken und merken, dass es schon um vier Uhr nachmittags ist. Da um 18 Uhr die Kinder wieder von ihren Eltern abgeholt werden und der Weg zurück zu Einhorn fast eine Stunde dauert, müssen wir uns langsam wirklich fertig machen. Das heißt Haare trockenrubbeln, nasse Badesachen aus, trockene Klamotten an, Müll entsorgen, die Picknickdecke einpacken und dann auf den fürs Rollstuhlfahren etwas steinigen Rückweg zur S-Bahn machen. Kinderbegleiter*innen und Kinder sind ganz schön geschafft vom Tag und sind froh, sich in der Bahn ein wenig ausruhen zu können. Ja, auch in der Sonne liegen und Pommes essen kann einen erschöpfen. Es ist stiller als auf dem Hinweg, viele schauen aus dem Fenster und manche schlafen sogar ein.
Endlich wieder bei Einhorn angekommen, warten schon die ersten Eltern. Fast zu schnell, um allen richtig Tschüss sagen zu können, verlassen Eltern mit Kindern den Gruppenraum. Die restlichen Teammitglieder und ich setzen uns noch einmal zusammen und reden über den Tag. Was hat gut geklappt und was weniger gut? Worauf muss man vielleicht beim nächsten Mal achten? Und wie viel Spaß hatten wir eigentlich dabei? Ich fand es super! Alle anderen meinen auch, dass es sich ein bisschen wie Urlaub angefühlt hat. Dann verabschiede ich mich von allen anderen und gehe nach Hause.

Gruppenausflüge an einem Samstag können sicherlich auch mal anstrengend werden, aber nicht so heute. Es war ein guter Tag! Mitnehmen werde ich den kleinen Sonnenbrand auf der Nase und die ganzen schönen Erinnerungen. Ein bisschen geschafft bin ich trotzdem. Aber es hat sich gelohnt. J
Bildquelle: http://www.ytti.de/ausflugsziel-kinder-strandbad-berlin-wannsee-9077/

Mittwoch, 19. Juli 2017

Eine typische Einhorn-Schwimmgruppe

Unser Teamer Michael gewährt uns einen Einblick über den Ablauf einer „typischen“ Einhorn-Schwimmgruppe.



Eine typische Einhorn-Schwimmgruppe – aus der Sicht des Teamers

Samstag, 08.33 Uhr: Wecker klingelt. Aufstehen? Jetzt schon? Achso, ja, heute ist die Schwimmgruppe angesagt. Da lohnt es sich, etwas früher aufzustehen als an anderen Samstagen.
Die letzten Sachen einpacken (Teamerhandy und Unterlagen habe ich ja gestern schon im Büro geholt) und ab zu Einhorn. Auf dem Weg dorthin kann ich noch ein bisschen darüber nachdenken, wie der FC Augsburg heute spielen wird und warum das metrische System so genial ist (es passt einfach!). Am Arnswalder Platz gehe ich noch einmal über den Markt, bevor ich zu Einhorn laufe, wo unsere wunderbare Köchin Monika bereits fleißig am Zutaten schneiden ist. Während ich Schwimmsachen und Gruppenraum herrichte, plaudern wir noch ein bisschen.
10.45 Uhr: Die anderen Kinderbegleiter*innen sind da, die beiden Hospitant*innen ebenfalls. Der neue Kinderbegleiter und die beiden Hospitant*innen erhalten noch ein kurzes Briefing, damit sie mit den Abläufen vertraut sind, und schon kommen gegen 11.00 Uhr die Kinder und Jugendlichen.
Nachdem alle da sind, machen wir eine kleine Kennenlernrunde, damit jede*r den Namen der anderen kennt. Danach besteht nochmal die Möglichkeit auf die Toilette zu gehen, und dann geht’s endlich los zum Schwimmbad – wie gewohnt ins Velodrom an der Landsberger Allee.
Nachdem wir dort gegen 12.00 Uhr angekommen sind, ziehen wir uns um und gehen ins warme und ruhigere Therapiebecken. Wer rutschen oder ein paar Bahnen schwimmen will, kann das gerne machen. Das Schöne am Wasser ist, dass es so viele Möglichkeiten gibt, zu spielen, sich sportlich zu betätigen, seinen Körper zu spüren oder einfach nur zu entspannen. Da ist für alle was dabei!
Um 14.00 Uhr wird es Zeit, das Schwimmbecken zu verlassen, damit wir es pünktlich zurück zu Monika schaffen, die mit einem leckeren Essen auf uns wartet, heute Pizza und außerdem gesundes Obst als Nachtisch.
Nach dem Essen bleibt noch genug Zeit, um auf den Spielplatz zu gehen (zum Glück scheint heute die Sonne). Schaufel und Eimer für den Sandkasten und zwei Bälle nehmen wir dieses Mal mit.
Gegen 17.00 Uhr wird es Zeit wieder reinzugehen, immerhin werden Eltern gleich da sein. Für mich heißt das, dass ich die Unterschriften einhole und zusammen mit dem*der Jugendlichen/Kind ein bisschen erzähle, wie der Tag so war.
17.15 Uhr: Alle Kinder und Jugendlichen wurden abgeholt. Die Hospitant*innen dürfen gehen, mein Team muss noch kurz da bleiben um zu unterschreiben und mir eine Rückmeldung zur Gruppe geben. Danach haben sie sich auch ihren Feierabend verdient, während ich noch kurz etwas aufräume, abschließe und zur Straßenbahn M10 gehe in der Hoffnung, dass sie mich nicht (mal wieder) im Stich lässt.
Wieder eine Schwimmgruppe rum, die viel Spaß gemacht hat! Morgen schreibe ich noch eine kurze Rückmeldung für die Koordination und dann geht es in vier Wochen wieder weiter.






Michael Petrauschke

Mittwoch, 7. Juni 2017

Reisebericht von der Hamburg-Reise 24.05 - 28.05

24.05
Mit dem Zug von Hauptbahnhof hieß es für uns (Vier Begleiter und neun überwiegend jugendliche Einhörner) in aller Frühe: Hamburg wir kommen!
Nach der knapp zweistündigen Fahrt, einem kleinen Imbiss am Hauptbahnhof und wenige U-Bahnstationen später, erreichten wir auch schon unsere Unterkunft an der Horner Rennbahn. Nachdem die Koffer ausgepackt und die Kleidung verstaut wurde, inspizierten wir erst einmal die Jugendherberge und die nähere Umgebung. Vor Ort gab es einige schöne Freizeitangebote die wir ob unseren zahlreichen Aktivitäten in der Folge gar nicht wahrnehmen konnten. Ansonsten gab es in der unmittelbaren Umgebung - von einem kleinen Park abgesehen -  nicht sehr viel zu erkunden. Jener Park bot uns allerdings nach der aufregenden Anfahrt noch ein wenig Erholung.
Das Abendessen in Form eines Buffets stärkte uns nach den angesprochenen Anstrengungen und wir besprachen bei der Abend/Abschlussrunde die kommenden Tage….



25.05
Das Wetter zeigte sich bereits am Donnerstag von seiner besseren Seite. In der Hamburger Innenstadt besuchten wir das Miniatur-Wunderland, was zu Recht sehr beliebt ist. Fasziniert von der Detailverliebtheit der vielen Landschaften und dem Vulkan, der bei Nacht Lava spuckte(das Highlight für die Kids) verbrachten wir knapp drei Stunden vor Ort.
Ein anschließend geplanter Besuch der Elbphilharmonie blieb uns ob der langen Wartezeiten leider verwehrt. Nichtsdestotrotz sind der Anblick und die Architektur des Gebäudes sehr beeindruckend. Als Alternative fuhren wir mit der Fähre, die mit den ganzen normalen Bahntickets benutzt werden kann,  zwei Stationen und holten uns einen Vorgeschmack auf den kommenden Samstag.




26.05
Nach den positiven Berichten haben wir uns dazu entschlossen, den Tierpark Hagenbeck aufzusuchen. Da die Interessenlage doch individuell  sehr verschieden ist, bummelte eine kleine Gruppe durch die Stadt und besuchte doch noch die Elbphilharmonie während die große Gruppe den Pinguinen, Flamingos, Elefanten und Co. einen Besuch abstattete. Auf dem weitläufigen Gelände befindet sich auch ein großer Abenteuerspielplatz, auf dem wir uns für einige Stunden vergnügten, nachdem wir den Großteil der Tiere schon gesehen hatten. Nach einem Eis  ob der sommerlichen Temperaturen sind wir wieder in die Jugendherberge gefahren. Der Tierpark ist fußläufig schnell erreichbar, so dass man für einen Besuch nicht mehr als zwei Stunden einplanen sollte.




Am Abend fand noch  ein kostenloses klassisches Konzert in einer nahegelegenen Kirche statt. Eine kleine Gruppe, die von den anstrengenden Laufwegen erschöpft war,  blieb währenddessen im Hotel und vergnügte sich mit Uno und Basteln. In der Kirche lauschten die Kids –erstaunlich leise- den Klängen der  Musiker und quittierten dies mit anerkennenden Beifall.



27.05
Von den Landungsbrücken aus  startete unsere zweistündige Hafenrundrundfahrt quer über die Elbe. Strahlender  Sonnenschein begrüßte uns bereits am Morgen und sollte uns den weiteren Tag begleiten. Nach den laufintensiven Tagen zuvor war dies eine angenehme oder wahlweise auch faule Abwechslung zu den Tagen zuvor. Darüber hinaus war es  eine gute Möglichkeit Hamburg noch besser kennenzulernen. Im Anschluss besuchten wir noch den Hamburger Strand an dem die Mutigen (sooo sauber  war das Wasser nicht) auch kurz schwimmen waren.




28.05 
Nach vier ereignisreichen Tagen, die viel zu schnell vorüber gegangen sind, haben wir den Rückweg nach Berlin angetreten. Die Bahn war hoffnungslos überfüllt und die Klimaanlage hatte ihren Dienst verweigert, so dass die Fahrt noch einmal eine richtige Belastungsprobe wurde. Zu allem Überfluss hatte die Bahn auch noch eine Stunde Verspätung.
Rückblickend bleiben dennoch und vor allem die tiefenentspannte und hilfsbereiten Menschen in Hamburg, die Gegend um den Hafen und eine tolle Reisegruppe  in Erinnerung.
Endlich angekommen warteten bereits die Eltern auf uns. Nach einen kurzen Plausch und der Übergabe  verabschiedeten wir uns und freuen uns auf die nächste Reise!




Eric Woywod

Mittwoch, 3. Mai 2017

Reisebericht vom Reiterhof in Bergen an der Dumme vom 08. April bis 15. April 2017

Munter und ausgeschlafen startete unsere Reise in die schöne Lüneburger Heide in Niedersachsen, genauer gesagt nach Bergen an der Dumme. Wir waren eine bunt gemischte Truppe von vier Begleitern und acht, überwiegend jugendlichen Kindern.
Nachdem das Gepäck verstaut, die Eltern verabschiedet und alle Ihre Plätze in dem Bus eingenommen hatten, ging die Fahrt auch schon los. Trotz der beginnenden Osterferien erreichten wir unser Reiseziel ohne Stau und gut gelaunt nach ca. vier Stunden Fahrtzeit.


Vor Ort (
http://ferienreitschule.de/bilder/) erwartete uns eine „Villa“ mit sehr viel umliegender Natur. Die Zimmer waren zwar kompakt aber mit allen Notwendigkeiten ausgestattet. Als die Kleidung verstaut und die Zimmeraufteilung geklärt war, inspizierten wir erst einmal die hiesige Villa und die umliegende Gegend. Neben einen Spielplatz und den zahlreichen Pferdekoppeln, beeindruckte uns vor allem die weitläufige Landschaft und die vielen kleinen Wälder.
Nach dem Abendessen und einer Geschichte machten wir noch eine Abendrunde und reflektierten über den vergangenen Tag und was uns in den nächsten Tagen alles erwartet.



Am nächsten Tag begrüsste uns strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen um die 20 Grad. Der Chef erwartete uns höchstpersönlich und machte uns mit den Pferden Bianca und Melli bekannt. Anschließend führte er selbst die Kinder und machte dabei die Begleiter mit den richtigen Griffen vertraut. In den nachfolgenden Tagen übernahmen wir dann selbst die Führung von Bianca und Melli.
Nebst der großen Begeisterung endlich reiten zu können, gab es unter den Kindern, wie auch den Begleitern vereinzelte Ängste selbst zu reiten. Jenes sollte sich schon ab den nächsten Tag legen, so dass nach dem zweiten Tag alle Kinder und Begleiter selbst geritten und geführt hatten.



An den folgenden Tagen wurden wir bei wechselhaften Aprilwetter dazu angeleitet, die Pferde zu striegeln und auch zu bürsten. Bei niedrigen Temperaturen und starken Wind lernten wir in der Folge auch die Reithalle kennen.

Nachdem sich das Wetter wieder beruhigt hatte, sind wir an den folgenden Nachmittagen durch Wald und Wiese ausgeritten. Da die Tage überwiegend durch das Reiten strukturiert wurden, blieb wenig Zeit für andere Aktivitäten. Umso schöner war, dass uns durch die Ausritte die Möglichkeit gegeben wurde, auch ein wenig  Bergen und seine Naturlandschaft inspizieren zu können. 




Dennoch sollen Aktivitäten wie das Kinderschminken, -inklusive des Einsatzes von sehr viel Glitzer- nicht verschwiegen werden. Auch die Begleiter wurden von den Kids hochprofessionell geschminkt, Fotos unterliegen dabei der Geheimhaltung. ;)
Am Tag vor der Abreise erwartete uns noch ein Highlight. In einem geräumigen Traktoranhänger mit Strohsitzplätzen fuhren wir gut 1 ½ Stunden quer durchs Land, picknickten, sangen Lieder und erfreuten uns an der abenteuerlichen Fahrt. Nach der Abschiedsrunde veranstalteten wir noch eine kleine Disco mit Kindersekt und einem breit gefächerten Musikprogramm.
Rückblickend war es eine sehr schöne und harmonische Gruppe. Das Personal und die anderen Feriengäste waren sehr freundlich, so dass uns auch kein Sonderstatus oder Ähnliches zufiel. Es war eine tolle Truppe, die sich unterstütze und viel Spaß hatte. Sowohl die Kids als auch die Begleiter waren sich einig: Wir kommen wieder :)


Eric Woywod

Freitag, 26. Februar 2016

Kinderyoga in der Sportgruppe




Mit zehn Kindern und fünf Erwachsenen startete unsere Sportgruppe am Samstagvormittag. Auf dem Programm stand heute etwas ganz besonderes, nämlich Kinderyoga.

Nach der Begrüßungsrunde bei Einhorn wärmten wir uns mit dem Pferderennen auf. Zusammen tanzten wir eine kleine Choreographie zu „Shut up and dance“ von Walk the Moon. Danach ging es mit der Straßenbahn und U-Bahn zur Sporthalle des SJC Prenzlauer Berg. Am Tor warteten schon drei Hospitanten, die uns bei der heutigen Sportstunde unterstützen wollten.

In der Turnhalle warteten Franzi und Maria, die die heutige Yogastunde hielten. Sie hatten die Yogamatten schon in einem Kreis ausgebreitet. Zur Begrüßung der Stunde gab es einen kleinen Becher Tee, mit dem die Kinder ankommen konnten. 

Yogastellung die Maus
Zum Aufwärmen hingen im Raum verteilt Gesichter, die ja, nein und vielleicht zeigten. Die Yogalehrerinnen stellten verschiedene Fragen, die die Kinder beantworten sollten, indem sie zu den jeweiligen Gesichtern laufen. Die Kinder mussten Fragen, wie zum Beispiel sind deine Haare lang, hast du Geschwister oder magst du Schokolade beantworten.

Nach der Aufwärmrunde wiederholten wir zusammen die letzte Yogastunde. Die Kinder, die auch schon beim ersten Termin dabei waren zeigten zusammen mit den Studentinnen alle Übungen vor. Es gab den Hund, die Katze, den Adler, die Schlange und den Baum. 



Nach der Aufwärmrunde wiederholten wir zusammen die letzte Yogastunde. Die Kinder, die auch schon beim ersten Termin dabei waren zeigten zusammen mit den Studentinnen alle Übungen vor. Es gab den Hund, die Katze, den Adler, die Schlange und den Baum. 

Yogastellung der Hund






Nachdem wir alle Übungen geprobt hatten, spielten wir das Dschungel-Spiel. Wir waren Tiere, die sich mal schneller und mal langsamer im Urwald bewegten und immer wieder auf andere Tiere trafen.  So verwandelten wir uns von Katzen, zu Hunden, zu Schlangen…
Zur Entspannung spielten wir Stille Post, indem der Hintermann dem Vordermann etwas auf dem Rücken malte, das der Vordermann dann auf ein Papier brachte. Um noch ruhiger zu werden
massierten wir uns gegenseitig mit einer Wettermassage.

Zum Abschluss der Yogastunde gab es noch eine wunderschöne Traumreise, bei der die Kinder sich schön entspannten. Wir verabschiedeten uns und ab ging es zu Einhorn, wo Monika schon mit leckerem Essen auf uns wartete. Es gab Würstchen, Nudelsalat, Kräuterbaguettes, Couscous-Salat und Eier. Mit gestärktem Bauch konnten alle noch etwas spielen bis die Eltern bald kamen.

Freitag, 19. Februar 2016

Dein Weg um Kinderbegleiter*in beim FED Einhorn zu werden!



Für neue Kinderbegleiter*innen, die bei uns anfangen möchten, gibt es eine Einarbeitung. Diese Schritte sind uns sehr wichtig für eine gute und zufriedenstellende Zusammenarbeit für alle.
Zunächst findet ein Kennenlerngespräch in unseren Räumen statt, bei dem wir dir Näheres über die Zielgruppe und die Aufgaben als Kinderbegleiter*in erzählen und du die Möglichkeit hast dich vorzustellen und Wünsche zu äußern. 

Danach hast du die Möglichkeit bei uns in den Gruppen zu hospitieren. Wir laden dich ganz herzlich zu einer Hospitation zu uns ein. Hierbei kannst du für etwa zwei Stunden bei einer unserer Wochenendgruppen vorbei schnuppern, wie dem Schwimmen oder bei der Sportgruppe. Dadurch lernst du unsere Zielgruppe besser kennen und auch wir können dich im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen erleben. Hier wirst du die Möglichkeit finden andere Kinderbegleiter*innen kennenzulernen und dich mit diesen auszutauschen.

Wenn du dich danach entscheidest Kinderbegleiter*in bei Einhorn zu werden und wir auch keine Einwände dagegen haben, ist der nächste Termin die Teilnahme an der theoretischen Einarbeitung. Hier erhältst du nähere Informationen und Hinweise zur Aufsichtspflicht, über bestimmte Behinderungsbilder, den Umgang mit besonderen Verhaltensweisen und Verhalten im Notfall, zum Beispiel bei einem epileptischen Anfall. Wichtige Fragen können geklärt werde und bereiten dich auf deine Tätigkeit sicher vor.

Nach dem du die theoretische Einarbeitung wahrgenommen hast, bitten wir dich noch zur praktischen Einarbeitung. Bei der du die Wahl zwischen der Teilnahme an einer unseren kostenlosen Fortbildungen oder einem Kinderbegleitertreffen hast. Die Fortbildungen sind vertiefende Themen zum Beispiel zu einzelnen Behinderungsbildern, pädagogischen Handlungstipps oder Kommunikationsübungen. Später während der Tätigkeit als Kinderbegleiter*in können alle diese Fortbildungen freiwillig besucht werden. Bei dem quartalsweise stattfindenden Kinderbegleitertreffen ist die Teilnahme für alle verpflichtend. 

Nun benötigen wir noch ein aktuelles erweitertes polizeiliches Führungszeugnis von dir, dafür erhältst du von uns einen Vordruck. 

Abschließend können wir nun den Übungsleitervertrag mit den gegenseitigen Rechten und Pflichten und Vereinbarungen über Art und Umfang der Tätigkeit  ausfüllen. 

Jetzt kannst du deine Tätigkeit als Kinderbegleiter*in beim FED Einhorn beginnen! Ob du dich für die Einzelbegleitung, die Gruppen oder die Reisen entscheidest, besprechen wir dabei zusammen. Bei der Einzelbegleitung werden wir gemeinsam nach einem passenden Kind suchen und es wird anschließend ein von uns begleitetes Kennenlernen mit der Familie stattfinden.