Montag, 13. November 2017

Unsere Teamer stellen sich vor....heute: Maike

In einer kleinen Reihe stellen sich in den nächsten Wochen unsere Einhorn-Teamer vor und geben in Form eines Interviews Einblicke über Ihre Tätigkeit bei Einhorn, als auch einen kleinen  persönlichen Einblick.

Wir beginnen mit Maike, die seit diesem Halbjahr die Schwimmgruppe als Teamer begleitet und bereichert.


Seit wann bist du bei Einhorn und was machst du da?
Ich bin seit 2014 bei Einhorn. Am Anfang habe ich nur zwei Einzelbegleitungen gemacht. Später bin ich dann bei der Schwimmgruppe regelmäßig eingestiegen und habe auch immer wieder an anderen Gruppen teilgenommen.

Welche Gruppen begleitest du?
Ich begleite regelmäßig die Schwimmgruppe

Was gefällt dir an deinem Einsatz als Teamer?
Mir gefällt es total, mit den Kids zusammen zu arbeiten, so viele neue Kinder und natürlich auch Betreuer kennenzulernen. Außerdem macht die Schwimmgruppe viel Spaß. Man lernt die Kinder häufig noch mal von einer ganz neuen Seite kennen, wenn man im warmen Wasser planscht, mit Bällen spielt und auch eher wenig bewegliche Kinder mit einem Lächeln im Gesicht die Schwerelosigkeit genießen (außerdem kocht Monika immer ganz wundervoll für uns!).

Wie läuft für dich eine typische Einhorn-Gruppe ab?
Bei der Schwimmgruppe treffen wir uns morgens um 11 Uhr bei Einhorn. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde geht es auch direkt los ins Schwimmbad. Dort bleiben wir bis etwa 2 Uhr im warmen Wasser – wer gut schwimmen kann, darf auch mal ins Schwimmerbecken oder zur Rutsche rüber. Nach dem Schwimmen sputen wir ausgehungert schnell zurück, wo Monika dann schon alles fertig vorbereitet hat um unsere knurrenden Mägen zu füllen. Danach ist noch ein wenig Zeit um auf den Spielplatz zu gehen oder ein wenig zu spielen bis die Eltern um 17 Uhr kommen und ihre Schützlinge wieder abholen.

Was war Dein schönstes Einhorn-Erlebnis?
Das ist gar nicht so einfach zu sagen. Es gab schon so viele tolle Momente. Jedes Lächeln, jede Umarmung, jedes zufriedene Kind ist die Arbeit wert.

Was verbindest du mit Einhorn?
Spaß bei der Arbeit, tolle Erfahrungen und immer wieder neue Herausforderungen.

Was wünschst du dir für die Zukunft bei Einhorn?
Eigentlich ist alles super. :D

Was hat dich dazu bewegt das zu tun, was du heute tust?
Ich studiere Rehabilitationspädagogik und als ich noch keine weitere berufliche Erfahrungen hatte, war die Arbeit bei Einhorn ein perfekter Einstieg um in mein zukünftiges Arbeitsfeld hineinzuschnuppern und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Mittlerweile mache ich es in erster Linie weil es mir viel Spaß macht! Rehapädagogik studiere ich, weil ich nach der Schule ein Praktikum gemacht habe in einer Ergotherapiepraxis und dort mit vielen Kindern zusammengearbeitet habe, die verschiedenste Schwierigkeiten hatten. Ich fand das total interessant und wollte eh was mit Kindern machen - nur keine Erzieherin werden. Rehapädagogik stellte für mich die perfekte Herausforderung dar!

Wenn Du eine Sache auf der Welt verändern dürftest: Was wäre das?
Sich da auf eine Sache zu beschränken fällt schwer. Ich würde sehr gern in den Köpfen der Menschen etwas verändern. Toleranz und das Streben nach Liebe, Freiheit und Frieden sollte in viel größerem Maße selbstverständlich sein. Außerdem würde ich gern die Erfindung der Plastiktüten rückgängig machen (auch wenn ich beim Schwimmen selbst immer eine für die nassen Badelatschen dabei hab ;) ).

Was war früher Dein liebstes Schulfach?
Englisch. Und zu Grundschulzeiten ganz klar Musik!

Wofür würdest Du mitten in der Nacht aufstehen?
Für jeden Menschen den ich kenne, wenn er Hilfe benötigt. Und natürlich immer, wenn mir jemand mitten in der Nacht eine heiße Schokolade ans Bett bringt ;)

Glaubst du an Wunder?
Oh ja! Wunder sind wunderbar!

Wenn du als Tier wiedergeboren werden würdest, als welches möchtest du geboren werden?
Das Tier muss ich erfinden: Es kann fliegen! Und es schläft mindestens genauso viel wie eine Katze und ist genauso kuschelig und niedlich. Es ist clever und gerissen wie ein Fuchs, wild wie ein Wolf und abenteuerlustig wie ein Luchs. Und ein bisschen frech – damit es alle zum Lachen bringt.

Kannst du über dich selbst lachen?
Wenn der Grund angebracht ist… klar ;)

Was du schon immer einmal sagen wolltest:
Superkalifragilistikexpialigetisch!!

Montag, 23. Oktober 2017

Wir haben den Reiterhof in Dallgow-Döberitz besucht...

Am 14.10. haben wir erstmals den Reiterhof in Dallgow-Döberitz besucht. Dallgow liegt im Havelland, westlich von Spandau. Die Verkehrsverbindung ist mit den Regio sehr gut zu erreichen, so dass wir „nur“ knapp eine dreiviertel Stunde Fahrtzeiten von Einhorn hatten.



Aber ich möchte nicht vorgreifen:  Jana (eine Ehrenamtliche) hatte von sich aus angeboten, einmal den ansässigen Reiterhof besuchen zu können. Die Kommunikation gestaltete sich problemlos, ehrlich gesagt lief es auch komplett über Jana, die selbst regelmäßig vor Ort reiten geht. Nachdem ich im April in der Lüneburger das erste Mal selbst eine Reise zum Reiterhof geleitet habe und auch selbst reiten durfte, konnte ich es kaum erwarten wieder einmal eine Koppel aufzusuchen. Nachdem, wie üblich gegen 10:00 Uhr alle Kinder und Begleiter angekommen waren und sich jeder vorgestellt hatte, hieß es kurz darauf: auf nach Dallgow-Döberitz!




Vor Ort warteten Schneewittchen und das andere Pferd (der Name ist mir leider entfallen) bereits auf uns. Mit halbherzigem Enthusiasmus wurden die Pferde gestriegelt und gebürstet. Umso größer war die Freude, als die Kinder endlich selbst  reiten durften oder wahlweise führen durften. Wobei Letzteres deutlich weniger interessant war, wie das eigentliche Reiten. So gestalte es sich als größte Herausforderung, die Kinder wieder von den Pferden runter zu bekommen, das Aufsteigen bereitete uns hingegen keine Probleme. Mich hat immer wieder erstaunt, wie ruhig und ausgeglichen die Kinder in der Nähe von Therapietieren werden, jenes gilt auch - oder besser gesagt -  insbesondere für herausfordernde Kinder.


Nach einem kurzen Spaziergang durch Matsch und Wiesen, begleitet von spätsommerlichen Temperaturen (bis zu 19 Grad), ging es wieder zurück zu Einhorn, wo wir die letzte Stunde mit Gesellschaftspielen oder auf den Spielplatz verbrachten, ehe gegen 18:00 Uhr alle Kinder abgeholt wurden.
Bei der Abschlussrunde, wo noch einmal der Tag ausgewertet wurde, waren wir uns einig:
Wir kommen wieder, vermutlich auch schon im nächsten Frühjahr!


Eric Woywod

Mittwoch, 27. September 2017

Wie läuft eigentlich ein Ausflug bei Einhorn ab?

Es ist Samstag  7:15 Uhr und nur widerwillig stehe ich aus dem Bett auf. Ein Blick aus dem Fenster lässt wenig Gutes vermuten. Nach der morgendlichen Prozedur mache ich mich auf den Weg zu Einhorn, um gegen 9:00 Uhr da zu sein. Vor Ort höre ich den Anrufbeantworter ab und checke meine Mails um sicher zu gehen, dass sich nicht noch jemand abgemeldet hat oder ähnliches. Heute ist alles in Ordnung und es gibt keine Änderungen.




Anschließend wird Kaffee und Tee gekocht und ein letztes Mal überprüft, ob auch die Aufzüge alle fahren und keine Verzögerungen mit der Bahn zu erwarten sind. Ersteres ist vor allem wichtig, wenn Rollstuhlfahrer bei der Gruppe dabei sind.



Hospitanten sind für heute keine angemeldet, in der Regel sind 1-2 Hospitanten angemeldet, um so einen Einblick in das Gruppengeschehen zu gewinnen und auch ein Gefühl für die Kinder zu bekommen, wenn es dann nachfolgend für die Betreuer in die Einzelbegleitung oder Gruppenbegleitung geht.




Es ist 10:00 Uhr und sowohl die Eltern mit Ihren Kindern als auch der Fahrdienst kommen nach und nach an. Es wird kurz abgesprochen was heute alles auf den Programm steht und geschaut, wo Taschengeld und Ausweis verstaut sind. Nachdem alle da sind, gibt es eine kleine Kennenlernrunde, damit jede*r den Namen der anderen und die jeweilige Bezugsperson kennt. Danach besteht nochmal die Möglichkeit auf die Toilette zu gehen und dann geht’s endlich los, heute zum Freizeitpark Germendorf, welchen wir in den letzten Jahren schon häufiger besucht haben.




Wir sind fast zwei Stunden mit den Öffentlichen unterwegs (daher auch die Zeit von 10:00 – 18:00 Uhr) und froh endlich da zu sein. Aufgrund der unterschiedlich Interessen und Kinderwünsche, teilen wir uns vor Ort auf, nachdem wir noch zusammen gegessen haben und verabreden uns gegen 15:15 Uhr bei dem Ausgang. Vor Ort gibt es zahlreiche Tiere (Lamas, Alpakas, Affen, Vögel, Erdmännchen….) Spielmöglichkeiten, eine Dino-Ausstellung und sogar einen Angelteich.  Mittlerweile scheint sogar mal die Sonne durch und vor Ort machen alle Kinder einen glücklichen Eindruck. Ich bin mit meinen Bezugskindern überwiegend bei den Tieren, der durch eine Art „Rundgang“ gut abgelaufen werden kann.



Gefühlt viel zu schnell geht die Zeit vorbei und es ist schon 15:15 Uhr. Wir sprechen in der Gruppe noch einmal kurz darüber, ob etwas Unvorhergesehenes passiert ist (Toilettengang) Leider meint es der S-Bahn-Gott nicht gut mit uns. Trotz des Hinweises, dass in Oranienburg mit keinen Unterbrechungen im S-Bahn-Verkehr zu rechnen ist, müssen wir einen großen Umweg fahren, ehe wir geschafft aber glücklich wieder bei Einhorn ankommen. Dort wird mit den Eltern und anschließend mit dem Team der Ausflug besprochen. 18:30 Uhr ist der Tag für mich beendet und ich freue mich auf meinen Feierabend ;)

Eric Woywod




Dienstag, 8. August 2017

Das war unsere Ferienbegleitung in den Sommerferien 2017

Ferienbetreuung bei Einhorn l Sommer 2017

 Endlich Ferien! Für zwei Wochen haben wir diesen Sommer bei Einhorn eine   Ferienbetreuung angeboten, bei denen jedes Kind mitmachen durfte. Um sich ganz auf die   Kinder und Gruppenkonstellationen einzustellen, gab es zunächst keine großen   Ausflugspläne. Wir wollten erst einmal schauen, worauf die Kinder Lust haben und ob wir     Aktivitäten finden können, bei denen alle Spaß haben können. 

Jeder Tag in der Ferienbetreuung war ganz unterschiedlich und an die Laune und Ideen der Kinder angepasst. Sie sollten schließlich ihre Ferien auch genießen dürfen. So gab es auch Tage, an denen wir es uns vorwiegend in den Räumen von Einhorn gemütlich gemacht haben. Das waren auch die Tage, an denen das Wetter gar nicht sommerlich war und wirklich keiner so richtig Lust hatte, raus zu gehen. Drinnen haben wir Verstecken gespielt, Musik gemacht, gemalt, manchmal auch Mittagsschlaf gemacht, vorgelesen, zusammen gekocht oder einfach nur entspannt.


 Glücklicherweise waren aber die meisten Ferientage warm und sonnig, sodass wir mit den   Kindern Ausflüge unternehmen konnten. Da reichte es manchmal schon bis zum Volkspark   Friedrichshain  mit seinen tollen Wasserspielplätzen zu spazieren. Die Kinder konnten im   Springbrunnen und auf der Elefantenplansche mit vielen anderen im Wasser spielen, mit   Wasserpistolen die Erwachsenen nassspritzen und sich im Schatten auf der Decke   ausruhen. Besonders beliebt war auch der Kiosk Schönbrunn, bei dem man sich Hot Dogs   oder Eis für den kleinen Hunger kaufen konnte.


Am besten in Erinnerung sind uns aber unsere zwei längeren Ausflüge geblieben. An einem der heißesten Tage haben wir das Strandbad Wannsee besucht, in dem jeder auf seine Kosten gekommen ist. Wir haben Sandburgen gebaut, Ball gespielt, im Wasser geplanscht oder uns einfach nur gesonnt. Zum Mittag gab es dann Pommes oder Bockwurst, worüber sich alle besonders gefreut haben. Unser zweiter Ausflug am letzten Tag ging zum Fort Robinson in Hohenschönhausen, einem Abenteuerspielplatz, auf welchem die Kinder Seilbahn fahren, klettern, balancieren und verstecken spielen konnten. Unser Tag dort endete sogar mit einer kleinen Wasserschlacht. Der Weg dorthin könnte zwar für manche Familien ein wenig weit sein, aber wer Zeit und Lust hat, dem ist dieser Abenteuerspielplatz sehr zu empfehlen. 

Alles in allem konnten wir diese zwei Ferienwochen mit den Kindern sehr genießen. Wir haben viel zusammen erlebt, gesehen und gelernt. Außerdem hoffen wir natürlich, dass es den Kindern so viel Spaß wie uns gemacht hat und dass wir uns spätestens im nächsten Jahr zur Ferienbetreuung bei Einhorn wiedersehen!

Ich wünsche allen einen schönen Sommer!

Sophia

Montag, 24. Juli 2017

Ausblick für das 2. Halbjahr 2017

Ein ereignisreiches Halbjahr ist zu Ende gegangen und damit  eine schöne und aufregende Zeit.
Nebst einer Vielzahl von neuen Kinderbegleiter*Innen und Kindern, sind weiterhin einige „alte Hasen“ bei den Gruppenangeboten anzutreffen, sei es unter den Kindern, als auch bei unseren Ehrenamtlichen.

Neue Rezepte wurden bei der Koch-und Backgruppe ausprobiert, die Sportgruppe versuchte sich bei  Aktivitäten im Volkspark, die Schwimmgruppe besuchte regelmäßig das Velodrom und nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir im Rahmen der Ausflüge das Strandbad Wannsee aufsuchen. Die Jahre zuvor hat uns das Wetter immer wieder  einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zusätzliche Angebote wie die Erlebnisnächte, welche wieder regelmäßig in der Pasteurstr. 16 unter Mottos wie zum Beispiel „Märchennacht“, „gesunde Ernährung“ oder „Zoo & Zirkus“ stattfanden oder auch der Batik-Workshop rundeten ein buntes Gruppenangebot ab.



Das kommende Gruppenprogramm startet ob des späten Ferienanfangs am 02.09 mit der Koch- und Backgruppe. Maike Lorenz, die bereits die Schwimmgruppe im April, wie auch den Ausflug nach Klaistow geleitet hat wird die Schwimmgruppe von Michael Petrauschke übernehmen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit und den zahlreichen schönen Momente Michael. Katrin Bauer, welche bereits die Koch- und Backgruppe in Treptow-Köpenick leitet wird die Sportgruppe im kommenden Halbjahr übernehmen, dabei steht uns die Sporthalle SJC Prenzlauer Berg wieder zur Verfügung. Erstmalig werden wir am 14.10 den Reiterhof in Dallgow aufsuchen, darüber hinaus besuchen wir das Spaßbad in Oranienburg und den Freizeitpark in Germendorf.
Die Erlebnisnächte finden zukünftig von 15:00 – 11:00 Uhr statt, der Standort bleibt in der Pasteurstr. 16 gleichbleibend.
Ameldung und Fragen gerne an: eric.woywod@deineinhorn.de

Anbei  die komplette Übersicht für das zweite Halbjahr:

02.09.2017 Koch-und Backgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Katrin Bauer
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


09.09.2017 Schwimmgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Eric Woywod
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


16.09.2017 Sportgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Katrin Bauer
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


16.09.2017 Dynamit-Disco im Lido von 18:00 – 22:30 Uhr
Gruppenleitung: Adriana Perdigao
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin
Abholung: direkt vor dem Lido


23.09.2017 Ausflug zum Freizeitpark Germendorf von 10:00 – 18:00 Uhr
Gruppenleitung: Eric Woywod
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


23.09 – 24.09 Erlebnisnacht „Vogelhochzeit“ von 15:00 – 11:00 Uhr
Gruppenleitung: Enrico Seligmann
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


30.09.2017 Koch-und Backgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Enrico Seligmann
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


07.10.2017 Schwimmgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Maike Lorenz
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


14.10.2017 Sportgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Katrin Bauer
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


14.10.2017 Ausflug zum Reiterhof Dallgow von 10:00 – 18:00 Uhr
Gruppenleitung: Eric Woywod
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


21.10.2017 Koch- und Backgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Adriana Perdigao
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


28.10.2017 Koch-und Backgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Desiree Bierend
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


04.11.2017 Schwimmgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Maike Lorenz
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


11.11.2017 Sportgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Katrin Bauer
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


18.11.2017 Ausflug zum Spaßbad Oranienburg von 10:00 – 18:00 Uhr
Gruppenleitung: Eric Woywod
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


18.11 – 19.11.2017 Erlebnisnacht „Jahrmarkt“ von 15:00 – 11:00 Uhr
Gruppenleitung: Adriana Perdigao
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


25.11.2017 Koch-und Backgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Adriana Perdigao
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


02.12.2017 Schwimmgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Maike Lorenz
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


09.12.2017 Sportgruppe von 11:00 – 17:00 Uhr
Gruppenleitung: Katrin Bauer
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


09.12.2017 Dynamit-Disco im Lido von 18:00 – 22:30 Uhr
Gruppenleitung: Adriana Perdigao
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin
Abholung: direkt vor dem Lido


16.12.2017 Ausflug zum Weihnachtsmarkt von 10:00 – 18:00 Uhr
Gruppenleitung: Eric Woywod
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin


16.12 – 17.12.2017 Erlebnisnacht „Weihnachten“ von 15:00 – 11:00 Uhr
Gruppenleitung: Adriana Perdigao
Treffpunkt: Pasteurstr. 16, 10407 Berlin



Autor: Eric Woywod

Donnerstag, 20. Juli 2017

Ausflug zum Wannsee

Ausflug zum Wannsee

Bildquelle: http://www.ytti.de/ausflugsziel-kinder-strandbad-berlin-wannsee-9077/

Es ist Samstagmorgen um kurz nach neun, mein Rucksack ist gepackt und ich mache mich fertig zum Losgehen. Mit dem Kaffee in der Hand und der Sonnenbrille in den Haaren schließe ich meine Haustür hinter mir. Meine Wetter-App hat mal wieder interpretationsbedürftige Informationen von sich gegeben und der Himmel ist eher grau und bewölkt, so dass ich auf so ziemlich alles gefasst bin.
Seit zweieinhalb Jahren arbeite ich jetzt schon bei Einhorn als Kinderbegleiterin und seit Kurzem bin ich auch Praktikantin in der Koordination des Familienentlastenden Dienstes Trotz der ganzen Zeit hier habe ich aber ehrlich gesagt noch nicht viel Erfahrung mit den samstägigen Gruppenangeboten gemacht. Samstags von 10 bis 18 Uhr zu arbeiten passt einfach nicht immer in meinen Terminkalender, vor allem, wenn ich keine Ahnung habe, was mich erwartet. Erst vor einer Woche war ich das erste Mal bei einer Gruppe dabei. Wir sind zusammen mit den Kindern schwimmen gegangen; es gab genügend Begleiter*innen für die Anzahl von Kindern, sodass es nie stressig wurde und nach dem Schwimmen haben wir uns von Moni, der Küchenfee von Einhorn, lecker bekochen lassen. Ein voller Erfolg also!
Heute wollen wir einen Ausflug zum Wannsee machen. Noch ein bisschen verschlafen komme ich um Viertel vor zehn im Gruppenraum an, wo ich die ersten anderen Begleiter*innen und unseren Teamleiter Eric begrüße. So langsam treffen auch die Kinder mit ihren Eltern ein, mit denen wir kurz die wichtigsten Dinge abklären und sie dann für den Tag verabschieden. Die Gruppe von Kindern und Begleiter*innen ist bunt durchmischt und in freudiger Erwartung auf den Tag.
Zu Beginn sammeln wir uns alle in einem Gruppenkreis, stellen uns nacheinander vor und besprechen, was wir heute vorhaben. Dann kann es endlich losgehen. Nach einem kurzen Aufbruchstrubel, bei welchem jeder noch seinen Rucksack sucht oder auf die Toilette geht, verlassen wir Einhorn und machen uns auf den Weg zur Tram. Wir sind mit zwei Rollstühlen, einem Buggy und insgesamt acht Kindern unterwegs, wobei die Kinder, die laufen, auch mal beim Rollstuhlschieben helfen oder mit ihrer Betreuer*in an den Kopf der Gruppe gehen, um uns den Weg zur Tramhaltestelle zu zeigen.
Von der Tram geht’s in die S-Bahn und nach ungefähr einer Stunde stehen oder liegen wir mit unseren Füßen im Sand. Der Weg war lang, hat sich aber mehr als gelohnt. Wir breiten eine riesig große Picknickdecke unter einem der vereinzelten Bäume aus und genießen den Blick auf das blaue Wasser und die vorbeiziehenden Segelschiffe. Der Wind ist aber noch ein wenig kalt und die Sonne lässt sich auch noch nicht blicken. Davon lassen wir uns aber keine schlechte Laune machen! Alle, die wollen, ziehen ihre Badesachen an und gehen Richtung Wasser. Da mir noch ein bisschen kalt ist bleibe ich auf der Picknickdecke sitzen und spiele mit den Kindern, die auch noch keine Lust auf das Wasser haben. Zwischendurch gehen wir dann zum Essensstand, holen uns leckere Pommes und können beobachten, wie langsam aber stetig immer mehr die Sonne durch die Wolken scheint. Wieder an der Decke angekommen sind fast gar keine Wolken mehr zu sehen, die Sonne prallt heiß auf den Strand und für alle fühlt es sich ein bisschen an wie Urlaub am Meer.
Bildquelle: https://berlinromexpress.com/2013/08/25/wanna-see-wannsee/
Alle können so ziemlich das machen, was sie möchten. Manche gehen im Wasser spielen mit Eric, andere gehen den Spielplatz ein paar Meter weiter von unserer Decke aus erkunden, wieder andere sitzen einfach nur am Wasser und schauen den Wellen und Schiffen zu. Die Zeit geht viel schneller rum als ich dachte! Durch das ganze Spielen im Wasser und Bräunen in der Sonne haben wir ganz vergessen auf die Uhr zu gucken und merken, dass es schon um vier Uhr nachmittags ist. Da um 18 Uhr die Kinder wieder von ihren Eltern abgeholt werden und der Weg zurück zu Einhorn fast eine Stunde dauert, müssen wir uns langsam wirklich fertig machen. Das heißt Haare trockenrubbeln, nasse Badesachen aus, trockene Klamotten an, Müll entsorgen, die Picknickdecke einpacken und dann auf den fürs Rollstuhlfahren etwas steinigen Rückweg zur S-Bahn machen. Kinderbegleiter*innen und Kinder sind ganz schön geschafft vom Tag und sind froh, sich in der Bahn ein wenig ausruhen zu können. Ja, auch in der Sonne liegen und Pommes essen kann einen erschöpfen. Es ist stiller als auf dem Hinweg, viele schauen aus dem Fenster und manche schlafen sogar ein.
Endlich wieder bei Einhorn angekommen, warten schon die ersten Eltern. Fast zu schnell, um allen richtig Tschüss sagen zu können, verlassen Eltern mit Kindern den Gruppenraum. Die restlichen Teammitglieder und ich setzen uns noch einmal zusammen und reden über den Tag. Was hat gut geklappt und was weniger gut? Worauf muss man vielleicht beim nächsten Mal achten? Und wie viel Spaß hatten wir eigentlich dabei? Ich fand es super! Alle anderen meinen auch, dass es sich ein bisschen wie Urlaub angefühlt hat. Dann verabschiede ich mich von allen anderen und gehe nach Hause.

Gruppenausflüge an einem Samstag können sicherlich auch mal anstrengend werden, aber nicht so heute. Es war ein guter Tag! Mitnehmen werde ich den kleinen Sonnenbrand auf der Nase und die ganzen schönen Erinnerungen. Ein bisschen geschafft bin ich trotzdem. Aber es hat sich gelohnt. J
Bildquelle: http://www.ytti.de/ausflugsziel-kinder-strandbad-berlin-wannsee-9077/

Mittwoch, 19. Juli 2017

Eine typische Einhorn-Schwimmgruppe

Unser Teamer Michael gewährt uns einen Einblick über den Ablauf einer „typischen“ Einhorn-Schwimmgruppe.



Eine typische Einhorn-Schwimmgruppe – aus der Sicht des Teamers

Samstag, 08.33 Uhr: Wecker klingelt. Aufstehen? Jetzt schon? Achso, ja, heute ist die Schwimmgruppe angesagt. Da lohnt es sich, etwas früher aufzustehen als an anderen Samstagen.
Die letzten Sachen einpacken (Teamerhandy und Unterlagen habe ich ja gestern schon im Büro geholt) und ab zu Einhorn. Auf dem Weg dorthin kann ich noch ein bisschen darüber nachdenken, wie der FC Augsburg heute spielen wird und warum das metrische System so genial ist (es passt einfach!). Am Arnswalder Platz gehe ich noch einmal über den Markt, bevor ich zu Einhorn laufe, wo unsere wunderbare Köchin Monika bereits fleißig am Zutaten schneiden ist. Während ich Schwimmsachen und Gruppenraum herrichte, plaudern wir noch ein bisschen.
10.45 Uhr: Die anderen Kinderbegleiter*innen sind da, die beiden Hospitant*innen ebenfalls. Der neue Kinderbegleiter und die beiden Hospitant*innen erhalten noch ein kurzes Briefing, damit sie mit den Abläufen vertraut sind, und schon kommen gegen 11.00 Uhr die Kinder und Jugendlichen.
Nachdem alle da sind, machen wir eine kleine Kennenlernrunde, damit jede*r den Namen der anderen kennt. Danach besteht nochmal die Möglichkeit auf die Toilette zu gehen, und dann geht’s endlich los zum Schwimmbad – wie gewohnt ins Velodrom an der Landsberger Allee.
Nachdem wir dort gegen 12.00 Uhr angekommen sind, ziehen wir uns um und gehen ins warme und ruhigere Therapiebecken. Wer rutschen oder ein paar Bahnen schwimmen will, kann das gerne machen. Das Schöne am Wasser ist, dass es so viele Möglichkeiten gibt, zu spielen, sich sportlich zu betätigen, seinen Körper zu spüren oder einfach nur zu entspannen. Da ist für alle was dabei!
Um 14.00 Uhr wird es Zeit, das Schwimmbecken zu verlassen, damit wir es pünktlich zurück zu Monika schaffen, die mit einem leckeren Essen auf uns wartet, heute Pizza und außerdem gesundes Obst als Nachtisch.
Nach dem Essen bleibt noch genug Zeit, um auf den Spielplatz zu gehen (zum Glück scheint heute die Sonne). Schaufel und Eimer für den Sandkasten und zwei Bälle nehmen wir dieses Mal mit.
Gegen 17.00 Uhr wird es Zeit wieder reinzugehen, immerhin werden Eltern gleich da sein. Für mich heißt das, dass ich die Unterschriften einhole und zusammen mit dem*der Jugendlichen/Kind ein bisschen erzähle, wie der Tag so war.
17.15 Uhr: Alle Kinder und Jugendlichen wurden abgeholt. Die Hospitant*innen dürfen gehen, mein Team muss noch kurz da bleiben um zu unterschreiben und mir eine Rückmeldung zur Gruppe geben. Danach haben sie sich auch ihren Feierabend verdient, während ich noch kurz etwas aufräume, abschließe und zur Straßenbahn M10 gehe in der Hoffnung, dass sie mich nicht (mal wieder) im Stich lässt.
Wieder eine Schwimmgruppe rum, die viel Spaß gemacht hat! Morgen schreibe ich noch eine kurze Rückmeldung für die Koordination und dann geht es in vier Wochen wieder weiter.






Michael Petrauschke

Mittwoch, 7. Juni 2017

Reisebericht von der Hamburg-Reise 24.05 - 28.05

24.05
Mit dem Zug von Hauptbahnhof hieß es für uns (Vier Begleiter und neun überwiegend jugendliche Einhörner) in aller Frühe: Hamburg wir kommen!
Nach der knapp zweistündigen Fahrt, einem kleinen Imbiss am Hauptbahnhof und wenige U-Bahnstationen später, erreichten wir auch schon unsere Unterkunft an der Horner Rennbahn. Nachdem die Koffer ausgepackt und die Kleidung verstaut wurde, inspizierten wir erst einmal die Jugendherberge und die nähere Umgebung. Vor Ort gab es einige schöne Freizeitangebote die wir ob unseren zahlreichen Aktivitäten in der Folge gar nicht wahrnehmen konnten. Ansonsten gab es in der unmittelbaren Umgebung - von einem kleinen Park abgesehen -  nicht sehr viel zu erkunden. Jener Park bot uns allerdings nach der aufregenden Anfahrt noch ein wenig Erholung.
Das Abendessen in Form eines Buffets stärkte uns nach den angesprochenen Anstrengungen und wir besprachen bei der Abend/Abschlussrunde die kommenden Tage….



25.05
Das Wetter zeigte sich bereits am Donnerstag von seiner besseren Seite. In der Hamburger Innenstadt besuchten wir das Miniatur-Wunderland, was zu Recht sehr beliebt ist. Fasziniert von der Detailverliebtheit der vielen Landschaften und dem Vulkan, der bei Nacht Lava spuckte(das Highlight für die Kids) verbrachten wir knapp drei Stunden vor Ort.
Ein anschließend geplanter Besuch der Elbphilharmonie blieb uns ob der langen Wartezeiten leider verwehrt. Nichtsdestotrotz sind der Anblick und die Architektur des Gebäudes sehr beeindruckend. Als Alternative fuhren wir mit der Fähre, die mit den ganzen normalen Bahntickets benutzt werden kann,  zwei Stationen und holten uns einen Vorgeschmack auf den kommenden Samstag.




26.05
Nach den positiven Berichten haben wir uns dazu entschlossen, den Tierpark Hagenbeck aufzusuchen. Da die Interessenlage doch individuell  sehr verschieden ist, bummelte eine kleine Gruppe durch die Stadt und besuchte doch noch die Elbphilharmonie während die große Gruppe den Pinguinen, Flamingos, Elefanten und Co. einen Besuch abstattete. Auf dem weitläufigen Gelände befindet sich auch ein großer Abenteuerspielplatz, auf dem wir uns für einige Stunden vergnügten, nachdem wir den Großteil der Tiere schon gesehen hatten. Nach einem Eis  ob der sommerlichen Temperaturen sind wir wieder in die Jugendherberge gefahren. Der Tierpark ist fußläufig schnell erreichbar, so dass man für einen Besuch nicht mehr als zwei Stunden einplanen sollte.




Am Abend fand noch  ein kostenloses klassisches Konzert in einer nahegelegenen Kirche statt. Eine kleine Gruppe, die von den anstrengenden Laufwegen erschöpft war,  blieb währenddessen im Hotel und vergnügte sich mit Uno und Basteln. In der Kirche lauschten die Kids –erstaunlich leise- den Klängen der  Musiker und quittierten dies mit anerkennenden Beifall.



27.05
Von den Landungsbrücken aus  startete unsere zweistündige Hafenrundrundfahrt quer über die Elbe. Strahlender  Sonnenschein begrüßte uns bereits am Morgen und sollte uns den weiteren Tag begleiten. Nach den laufintensiven Tagen zuvor war dies eine angenehme oder wahlweise auch faule Abwechslung zu den Tagen zuvor. Darüber hinaus war es  eine gute Möglichkeit Hamburg noch besser kennenzulernen. Im Anschluss besuchten wir noch den Hamburger Strand an dem die Mutigen (sooo sauber  war das Wasser nicht) auch kurz schwimmen waren.




28.05 
Nach vier ereignisreichen Tagen, die viel zu schnell vorüber gegangen sind, haben wir den Rückweg nach Berlin angetreten. Die Bahn war hoffnungslos überfüllt und die Klimaanlage hatte ihren Dienst verweigert, so dass die Fahrt noch einmal eine richtige Belastungsprobe wurde. Zu allem Überfluss hatte die Bahn auch noch eine Stunde Verspätung.
Rückblickend bleiben dennoch und vor allem die tiefenentspannte und hilfsbereiten Menschen in Hamburg, die Gegend um den Hafen und eine tolle Reisegruppe  in Erinnerung.
Endlich angekommen warteten bereits die Eltern auf uns. Nach einen kurzen Plausch und der Übergabe  verabschiedeten wir uns und freuen uns auf die nächste Reise!




Eric Woywod

Mittwoch, 3. Mai 2017

Reisebericht vom Reiterhof in Bergen an der Dumme vom 08. April bis 15. April 2017

Munter und ausgeschlafen startete unsere Reise in die schöne Lüneburger Heide in Niedersachsen, genauer gesagt nach Bergen an der Dumme. Wir waren eine bunt gemischte Truppe von vier Begleitern und acht, überwiegend jugendlichen Kindern.
Nachdem das Gepäck verstaut, die Eltern verabschiedet und alle Ihre Plätze in dem Bus eingenommen hatten, ging die Fahrt auch schon los. Trotz der beginnenden Osterferien erreichten wir unser Reiseziel ohne Stau und gut gelaunt nach ca. vier Stunden Fahrtzeit.


Vor Ort (
http://ferienreitschule.de/bilder/) erwartete uns eine „Villa“ mit sehr viel umliegender Natur. Die Zimmer waren zwar kompakt aber mit allen Notwendigkeiten ausgestattet. Als die Kleidung verstaut und die Zimmeraufteilung geklärt war, inspizierten wir erst einmal die hiesige Villa und die umliegende Gegend. Neben einen Spielplatz und den zahlreichen Pferdekoppeln, beeindruckte uns vor allem die weitläufige Landschaft und die vielen kleinen Wälder.
Nach dem Abendessen und einer Geschichte machten wir noch eine Abendrunde und reflektierten über den vergangenen Tag und was uns in den nächsten Tagen alles erwartet.



Am nächsten Tag begrüsste uns strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen um die 20 Grad. Der Chef erwartete uns höchstpersönlich und machte uns mit den Pferden Bianca und Melli bekannt. Anschließend führte er selbst die Kinder und machte dabei die Begleiter mit den richtigen Griffen vertraut. In den nachfolgenden Tagen übernahmen wir dann selbst die Führung von Bianca und Melli.
Nebst der großen Begeisterung endlich reiten zu können, gab es unter den Kindern, wie auch den Begleitern vereinzelte Ängste selbst zu reiten. Jenes sollte sich schon ab den nächsten Tag legen, so dass nach dem zweiten Tag alle Kinder und Begleiter selbst geritten und geführt hatten.



An den folgenden Tagen wurden wir bei wechselhaften Aprilwetter dazu angeleitet, die Pferde zu striegeln und auch zu bürsten. Bei niedrigen Temperaturen und starken Wind lernten wir in der Folge auch die Reithalle kennen.

Nachdem sich das Wetter wieder beruhigt hatte, sind wir an den folgenden Nachmittagen durch Wald und Wiese ausgeritten. Da die Tage überwiegend durch das Reiten strukturiert wurden, blieb wenig Zeit für andere Aktivitäten. Umso schöner war, dass uns durch die Ausritte die Möglichkeit gegeben wurde, auch ein wenig  Bergen und seine Naturlandschaft inspizieren zu können. 




Dennoch sollen Aktivitäten wie das Kinderschminken, -inklusive des Einsatzes von sehr viel Glitzer- nicht verschwiegen werden. Auch die Begleiter wurden von den Kids hochprofessionell geschminkt, Fotos unterliegen dabei der Geheimhaltung. ;)
Am Tag vor der Abreise erwartete uns noch ein Highlight. In einem geräumigen Traktoranhänger mit Strohsitzplätzen fuhren wir gut 1 ½ Stunden quer durchs Land, picknickten, sangen Lieder und erfreuten uns an der abenteuerlichen Fahrt. Nach der Abschiedsrunde veranstalteten wir noch eine kleine Disco mit Kindersekt und einem breit gefächerten Musikprogramm.
Rückblickend war es eine sehr schöne und harmonische Gruppe. Das Personal und die anderen Feriengäste waren sehr freundlich, so dass uns auch kein Sonderstatus oder Ähnliches zufiel. Es war eine tolle Truppe, die sich unterstütze und viel Spaß hatte. Sowohl die Kids als auch die Begleiter waren sich einig: Wir kommen wieder :)


Eric Woywod