Mittwoch, 2. April 2014

Erlebnisnacht im Frühling



Der Monat März ist zu Ende und wie immer fand daher am letzten Wochenende des Monats die traditionelle Einhorn-Erlebnisnacht statt. Der Jahreszeit angemessen war das Thema diesmal „Frühling“.

Los ging‘s am Samstag Abend mit einer kurzen Begrüßungsrunde durch unsere Teamerinnen Desiree und Steffi. Nachdem schon alle hungrig waren, gab es anschließend gleich Abendessen, wie immer zubereitet von unserer Küchenfee Monika. Als alle satt waren und der Tisch abgeräumt war, malten einige Kinder Frühlingsbilder, andere bevorzugten eine Runde „Mensch-ärgere-dich-nicht“ und spielten auf dem Spielplatz gegenüber. Da im Frühling bekanntlich die Blumen anfangen zu blühen und alles grün wird, säte jeder ein bisschen Kresse aus. Außerdem gab es Frühlingsgeschichten und -lieder zu hören und nachdem alle Kinder im Bett waren, gab es zum Einschlafen noch eine Gute-Nacht-Frühlingsgeschichte.

Nach einer sehr kurzen Nacht – die Uhr wurde aufgrund der Sommerzeit in der Nacht eine Stunde vorgestellt – mussten alle schon wieder raus aus den Federn und Frühstück machen. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurde nochmal gebastelt: da Ostern naht, bastelte jedes Kind ein kleines Eierkörbchen, in das auch Eier gelegt wurden. Glücklicherweise spielte an diesem Wochenende auch das Wetter mit und es blieb noch Zeit für einen Frühlingsspaziergang in der Sonne im nahen Volkspark Friedrichshain. Dort ließen sich die Kinder von den unzähligen Joggern inspirieren und machten selbst Sport und Gymnastik.

Danach ging es wieder zurück zu Einhorn, wo Monika ein abschließendes Mittagessen gekocht hatte (Kartoffel-Brokkoli-Auflauf). Anschließend wurden die Kinder von ihren Eltern abgeholt.


Mittwoch, 26. März 2014

Die Feuerwehr war bei Einhorn!



Bei Einhorn brennt’s wohl… Nein, zum Glück nicht!! Am gestrigen Dienstag Nachmittag war die Berliner Jugendfeuerwehr zu Gast bei Einhorn. Trotz des schlechten Wetters, das den ganzen Tag schon Hagel- und Regelschauer mit sich brachte, entschlossen sich einige Kinder mit ihren Eltern oder Begleitern vorbeizuschauen. Gegen 16.00 Uhr parkten die jungen Feuerwehrleute ihr Feuerwehrauto am Arnswalder Platz, da hier mehr Platz als in der Pasteurstraße war, und begannen mit dem Aufbau.


An den Seiten des Autos wurden die Klappen aufgemacht, sodass man die Geräte im Inneren anschauen konnte und wer wollte, konnte sich auch ins Feuerwehrauto setzen.

Etwas abseits davon bauten ein paar junge Feuerwehrfrauen und –männer ein ca. einen Meter hohes Haus auf, in dessen Fassade ein Loch war. Sie schlossen einen Feuerwehrschlauch an, mit dem man das „brennende“ Haus (durch Flammen oberhalb des Daches war ein Brand dargestellt) löschen konnte, indem man genug Wasser durch das Loch spritzte. Nach einem Probelauf bildeten die Kinder eine Schlange und wer wollte, durfte das nachgestellte Feuer mit einem echten Feuerwehrschlauch löschen.

Außerdem konnten die Kinder Fragen zum Feuerwehrauto, den Geräten und zum Feuerlöschen stellen.
Nach etwa zwei Stunden im nass-kalten Wetter war der Nachmittag beendet und die Kinder hatten einiges gelernt und viel Spaß gehabt.

Michael Petrauschke

Dienstag, 25. März 2014

Was war los bei der Schwimmgruppe?



Letzten Samstag war es wieder soweit: Schwimmen stand auf dem Programm! Wie gewohnt trafen wir uns um 11.00 Uhr vormittags bei Einhorn – einige waren auch schon etwas länger da, da in der Nacht zuvor Disko bei Einhorn war. Nach und nach kamen alle Kinder und die Eltern wurden verabschiedet. Danach gab es wieder die traditionelle Begrüßungsrunde, in der sich jeder kurz mit seinem Namen vorstellte, und wir spielten noch ein Bewegungsspiel, bei dem es darum geht, mit Hintergrundmusik und Ansagen von der CD ein fiktives Haus zu bauen.

Als wir damit fertig waren, zogen wir uns an, nahmen unsere Schwimmsachen und fuhren zur Schwimmhalle am Anton-Saefkow-Platz. Dort verbrachten wir rund anderthalb Stunden im Wasser und planschten, schwammen und rutschten. Während einige Kinder ganz aktiv im Wasser waren und viel schwammen und ihre Betreuer mit einem Ball bewarfen, entspannten andere auf einem Schwimmbrett und ließen sich treiben. Nach etwa 90 Minuten – gerade als den ersten anfing, kaltzuwerden – gingen wir wieder zum Duschen und Umziehen. Nachdem wir uns alle wieder warm eingepackt hatten, verließen wir das Schwimmbad und liefen zur Straßenbahn, mit der wir zurück zu Einhorn fuhren.

Als wir dort ankamen, war Monika mit dem Essen kochen bereits fertig und wir konnten gleich mit dem Essen beginnen: es gab Nudeln mit Gemüse und Hähnchenstreifen und dazu Knoblauchbaguette. Danach blieb für die Kinder noch etwas Zeit zu spielen und wir gingen auf den Spielplatz nebenan, bis die Eltern kamen, um ihre Kinder abzuholen.

Michael Petrauschke (Praktikant)

Donnerstag, 13. März 2014

Raumverschönerung!

Bald gibt es eine Raumverschönerung bei uns und diese Bilderrahmen laden zu einer Wechselausstellung ein. Das bedeutet, wir starten mit unseren Postkarten als Miniausstellung und sind auf alle weiteren kleinen Kunstaustellungen mit den Kids gespannt.


Mittwoch, 12. März 2014

Bericht von der Sportgruppe





Bei sonnigem Frühlingswetter trafen wir uns am späten Samstag Vormittag bei Einhorn. Nach einer fröhlichen Begrüßungsrunde hatten wir noch etwas Zeit, um auf dem Spielplatz auf der anderen Straßenseite zu spielen, zu schaukeln und uns zu sonnen. Anschließend packten wir unsere Bälle und das Schwungtuch ein, schulterten unsere Rucksäcke mit den Sportsachen und fuhren in die Turnhalle des SJC Prenzlauer Berg.

Dort umgezogen begannen wir sogleich mit dem Aufwärmen und spielten das McDonald’s-Spiel, eine moderne Abwandlung des beliebten Klassikers Feuer-Wasser-Sturm. Anschließend packten wir das große Schwungtuch aus und zogen mit aller Kraft daran. Wir legten Bälle auf das Tuch und ließen sie so hoch wie möglich fliegen.

Nachdem wir nun alle aufgewärmt waren, beschlossen wir, das gute Wetter zu nutzen und auf dem kleinen Fußballfeld vor der Halle eine Partie Fußball zu spielen. Dabei hatten wir viel Spaß und sahen ein paar tolle Tore von vielversprechenden Talenten. Bei dem hochklassigen Match verausgabten wir uns sehr und so waren wir am Ende des Spiels froh, dass uns bei Einhorn bereits ein leckeres Essen erwartete, das Monika für uns vorbereitet hatte: Fleischküchle mit Couscous und Knoblauchbaguette.

Danach wurde noch etwas gespielt und gezeichnet und bald neigte sich dieser schöne Frühlingsnachmittag auch schon dem Ende entgegen.

Michael (Praktikant)

Mittwoch, 19. Februar 2014

Die erste Reise in diesem Jahr


Unsere erste Reise in diesem Jahr liegt hinter uns. Wir waren wie so oft im Winter im Tegler Forst und haben dort sieben gemütliche Tage verbracht. Die Lage unserer Unterkunft liegt im Wald und zu dieser Jahreszeit sind wir die einzigen Gäste auf dem Gelände, was uns viel Platz lässt, um Abenteuer zu erleben.

Neben vielen Sparziergängen an den Tegler See, mussten die Kids auch wieder einen Schatz im Wald suchen und dabei einige spannende Aufgaben lösen. Auch ein Besuch im Stadtbad Schöneberg war uns möglich. Dort erlebten wir, wie gefühlte 30 andere Badegäste ein Mädchen von uns anfeuerten, welches sich zierte vom 1-Meter-Brett zu springen und es daraufhin dann tat. Der Jubel in der Schwimmhalle war überwältigend.

Ebenfalls war es schön auf dieser Fahrt den anscheinend letzten Schnee in diesem Winter gehabt zu haben. Wir ihr oben seht, sind ein paar kleine Schneemänner daraus entstanden.

Im Mai sind wir wieder im Tegler Forst. Mal sehen, welche Geschichten wir dann wieder erleben.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Stimmen von unseren Kinderbegleitern

Sarah
Seit Mai 2013 engagiere ich mich freiwillig beim FED und liebe es!

Es macht mir super viel Spaß, neben dem Studium einer so abwechslungsreichen und fröhlichen Tätigkeit nachzugehen. 
Das Lachen der Kinder bei den Gruppenaktivitäten und die gute Weiterentwicklung meines 4jährigen Schützlings in der Einzelbegleitung, geben mir so viel positives Feedback, dass ich die Arbeit beim FED nicht mehr missen möchte. 



Mir gefällt außerdem sehr gut, wie toll wir vom FED gefördert und einbezogen werden. Neben spannenden Fortbildungen, können wir uns bei Betreuertreffen austauschen und viele unserer Ideen mit einbringen. 

Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal an einer Reise teilnehmen und da ich schon viele witzige und schöne Geschichten gehört habe, bin ich gespannt, was ich erleben werde.



Laura
Ich bin seit April 2013 beim FED von Einhorn dabei und ich begleite dort am Wochenende Gruppen von Kindern und Jugendlichen mit körperlichen oder auch geistigen Beeinträchtigungen. Ob Zoo, Museum oder Kinderoper, es wird immer ein buntes Programm geboten! Ich bin auch gerne bei den Erlebnisnächten mit dabei und dieses Jahr werde ich auch zum ersten Mal bei einer Ferienfahrt mitfahren, da freue ich mich schon sehr drauf!
Ich mag es, mit den Kindern und den anderen Betreuern neue Erfahrungen zu sammeln und diese dann auch bei den Fortbildungen und Betreuertreffen reflektieren zu können.
Außerdem wird bei Einhorn immer ziemlich viel gelacht und das mag ich besonders! :)




Maik
Ich engagiere mich seit August 2013 beim FED der Einhorn gGmbH und betreue ein 8-jähriges Mädchen. Die Betreuung ist meist 1 Mal pro Woche bzw. je nach Absprache mit den Eltern. Außerdem mache ich gerne bei den Gruppenangeboten mit, wie z.B. die Berlin-Reihe oder die Sonntagsausflüge. Aber auch die Erlebnisnächte machen mir viel Spaß. An meiner freiwilligen Tätigkeit beim FED macht mir die Arbeit mit den Kindern sehr viel Spaß, es macht mir Freude Kinder lachen zu sehen. Schön das es Einhorn gibt, und ich hoffe noch lange helfen zu können. 





Steffi
Ich bin seit August 2013 beim FED engagiert. Ich bin durch mein Studium der Rehabilitationspädagogik an der HU auf Einhorn aufmerksam geworden. Der Familienentlastende Dienst von Einhorn schickt regelmäßig Informationen von zu betreuenden Kindern an mein Institut. Davon habe ich dann auch gehört und habe mir gedacht, dass es gut wäre ein paar praktische Erfahrungen ergänzend zum Studium zu sammeln.

Ich betreue einen 10-Jährigen Jungen meist 1x in der Woche. Er ist ein recht aufgeweckter Junge mit einer Hörbehinderung, einem Herzfehler und unzähligen Lebensmittelunverträglichkeiten. Ich hole ihn von der Schule ab und dann verbringen wir den Nachmittag zusammen. Wir gehen oft auf einen Spielplatz, zum Familienzentrum von Einhorn, gucken uns einen Film an oder malen zusammen gruselige Monster. Anschließend bringe ich ihn dann nach Hause zu seinen Eltern. Zusätzlich hole ich ihn ca. 1x im Monat von der Schule ab und begleite ihn zur logopädischen Therapie.

An meiner Tätigkeit gefällt mir vieles. Mir gefällt es frei zu sein, in dem, was ich mit dem Jungen mache. Es ist außerdem ein schöner Ausgleich zum Studium und wir beide haben immer sehr viel Spaß zusammen. Außerdem werde ich gut durch die Mitarbeiter von Einhorn unterstützt. Es ist schön zu sehen, wie viel Freude der Junge unseren gemeinsamen Unternehmungen hat. Dazu fällt mir eine tolle Erinnerung ein: Ich hatte ihn gerade zu seiner Mutter nach Hause gebracht und sie erzählte mir, dass er schon seit Tagen erkältet ist und er eigentlich zuhause bleiben sollte. Allerdings hat er so darauf bestanden zur Schule zu gehen, weil er unbedingt den Nachmittag mit mir verbringen wollte und sich schon die ganze Zeit drauf gefreut hat. Da geht einem doch das Herz auf und man weiß, dass man genau das richtige tut. =)