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Dienstag, 9. Februar 2016

Tagebuch zur Hamburgreise vom FED




Tag 1

Um 8 Uhr startete unsere Reise in die Hansestadt Hamburg. Mit dem Zug vom Alexanderplatz hieß es für uns, 9 Kinder und 4 Begleiter: AHOI Hamburg City. Nach 4,5 Stündiger Fahrt und einer wilden Geburtstagsfeier im Zug kamen wir im nassen, kalten und grauen Hamburg an. In der Jugendherberge bezogen wir die Zimmer und richteten uns ein. Es gab ein Mädchenzimmer, ein Jungenzimmer und ein Begleiterzimmer. Da uns das klassische Hamburger „Schietwetter“ gleich am ersten Tag erwischte, beschäftigten wir uns nach dem Abendessen zusammen in der Jugendherberge. 


Tag 2

Am nächsten Tag war das Wetter schon etwas besser und nach einem wunderbaren Frühstück, ging es mit der U-Bahn an den Hamburger Hafen. Von den Landungsbrücken aus startete unsere Schifffahrt auf der Elbe. Mit der Fähre ging es bis nach Finkenwerder und von dort wieder zurück. Nach unserer Schiffstour fuhren wir in die Speicherstadt und die Hafencity, die wir zu Fuß erkundeten. Gestärkt mit Kakao und Kuchen vom „Dat Backhus“, schlenderten wir noch durch die Straßen und kehrten in der St. Nicolai Kirche ein. Wir konnten dem schönen Orgelspiel lauschen und jedes Kind zündete eine Kerze an.

Dann ging es weiter zum Flughafen, wo wir mit etwas Wind um die Nase, auf der Aufsichtsplattform Flieger landen und starten sahen. In Vorführungsraum schauten wir uns eine Modellschau an. Der ganze Hamburger Flughafen war in Miniatur nachgebaut und wurde uns so anschaulich erklärt. Nach diesem langen Tag ging’s zurück zur Jugendherberge und nach dem Abendessen gingen die ersten schon schlafen.

Tag 3

Unseren dritten Tag in Hamburg starten wir ganz gemütlich mit einem langen Frühstück. Danach fuhren wir in die Stadt und bummelten etwas durch die Läden. Nach unserem Einkaufsbummel ging es nach Wilhelmsburg, wo wir das Heimatmuseum Elbinsel anschauten. Bei einer Führung wurde uns erklärt, wie die Menschen vor rund 400 Jahren lebten. Und fast wie die Leute früher, machten auch wir unsere eigene Butter. Jedes Kind bekam ein Glas voll Sahne, das dann ganze 5 Minuten kräftig geschüttelt wurde. Die Butter wurde dann natürlich noch verköstigt. Zusammen mit Kuchen und Kakao konnten wir uns von dieser schweren Arbeit erholen.

Zurück ging es dann wieder zur Horner Rennbahn, wo wir uns noch etwas entspannten. Denn nach dem Abendessen starteten wir gleich los ins Hamburger Nachtleben. Um die schönen Lichter am Hafen zu bewundern fuhren wir noch einmal mit der Fähre über Finkenwerder. Oben auf dem Deck pfiff der Wind uns um die Ohren und man fühlte sich wie der „König der Welt“. Danach ging es noch mit einem kleinen Spaziergang durch die Reeperbahn, aber alle waren so müde, dass es gleich danach ab in die Jugendherberge ging.

Tag 4

Den ganzen Dienstag verbrachten wir im Hagenbecker Tierpark. Obwohl es sehr kalt war bekamen wir fast alle Tiere zu sehen: Löwen, Zebras, Affen, Elefanten … Im riesigen Tropenhaus und Aquarium konnten wir uns bei kuschligen 28 °C wieder aufwärmen. Hier gab es allerlei zu entdecken und aus dem Staunen kamen wir nicht mehr heraus. Zum Abendessen waren wir wieder zurück und jeder konnte sich selbst beschäftigen.

Tag 5 

An unseren letzten Tag besuchten wir ein Highlight aus Hamburg: Das Miniatur Wunderland. Über zwei Stöcke verteilt waren die verschiedenen Länder und Kontinente winzig klein nachgebaut und da gab es allerhand zu entdecken. Danach fuhren wir mit dem Bus unter der Elbe durch und konnten den Hafen noch einmal von der anderen Seite bestaunen. Wir schlenderten noch ein wenig am Strand entlang und genossen die ersten Sonnenstrahlen in dieser Woche. Zurück in der Jugendherberge packten wir unsere Sachen und verabschiedeten uns schon mal von Hamburg.

Tag 6

Am nächsten Morgen ging es gleich nach dem Frühstück mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof. Ein paar belegte Brötchen und Zeitschriften wurden noch gekauft und dann stiegen wir ein in den Zug nach Schwerin. 4,5 Stunden später war unsere Reise zu Ende und wir waren wieder zurück in Berlin.

Verfasst von Anna Schörnig (Praktikantin)

Montag, 26. Oktober 2015

Reisebericht von Petzow am See 17. Oktober bis 24. Oktober 2015



Reisebericht von Petzow am See 17. Oktober bis 24. Oktober 2015

Die Reise startete am Samstag früh mit dem Bus von der Pasteurstraße nach Petzow. Mit dabei waren zwölf Kinder und sechs Betreuer*innen. Die Gruppe war bunt gemischt und über alle Altersstufen verteilt. Und wir hatten auch ein Geschwisterkind ohne Behinderung mit dabei.
In Petzow angekommen trugen die großen Jungs mit den Betreuer*innen die Koffer in unsere Wohnung, während die Jüngeren auf dem Spielplatz spielen konnten. Nach dem Mittagessen machten wir einen schönen Spaziergang, richteten unsere Unterkunft ein und erkundeten das Gelände mit den schönen Seen und Parks. Auf dem Gelände selbst gab es auch viel zu entdecken: Hängebauchschweine, Meerschweinchen und Papageien sowie Spielplätze, Volleyballfelder, Fußballfelder und eine Kegelbahn. Nach dem Abendessen spielten wir noch ein paar Kennenlernspiele und machten eine gemütliche Abschlussrunde, in der wir gemeinsam mit den Kindern den Tag noch einmal reflektierten. Wir versuchten diese jeden Abend, manchmal blieb aber keine Zeit dafür.

Den Sonntag verbrachten wir viel in der Natur. Mit einem schönen Spaziergang, bei dem wir Spiele auf einer Wiese, wie zum Beispiel Blinde Kuh spielten und viel sangen. Außerdem gab es für jeden eine kleine Maniküre mit wunderschöner Farbauswahl.  Am Abend gab es wieder eine Abschlussrunde.

Montag war ein vollgepackter Tag, da wir gleich vormittags nach dem Frühstück T-Shirts batikten. Ein Mitarbeiter des Inselparadies hatte alles für uns vorbereitet und erklärte uns alles genau. Wir schnürten zusammen mit den Kindern für jeden ein T-Shirt und er färbte diese dann ein. Man hatte die Auswahl zwischen Lila und Grün. Da Nele heute Geburtstag hatte und ihre Mutter alles für eine Kindergeburtstagsparty mitgegeben hatte, feierten wir alle zusammen am Nachmittag. Es gab Kuchen, einen wunderschönen Geburtstagstisch und Geschenke. Nach Kaffee und Kuchen spielten wir die Spiele Reise nach Jerusalem, Stopp-Tanz und Blinde Kuh. Danach gingen wir hinaus und spielten ein wenig Volleyball am Strand.


Dienstag war das Wetter leider sehr schlecht und es regnete schon in der Früh. Vormittags boten wir  Kinderschminken an, bei dem sich fast alle, sowohl Kinder als auch Betreuer schminken ließen. Nachmittags gab es freies Spiel und die Kinder konnten sich beschäftigen wie sie wollen, was sehr gut klappte. Es wurde gemalt, Ball gespielt, vorgelesen und Musik gehört. Nach dem Abendessen war Disco angesagt. Alle hatten Spaß und tanzten. Da noch zwei andere Gruppen da waren, war ganz schön was los. Yannick wurde währenddessen abgeholt, weil er in den folgenden Tagen Arzttermine hatte. Da wir am nächsten Tag unseren Ausflug ins Erlebnisbad machen wollten, ging es gleich danach ins Bett.

Schon fertig gepackt mit den Schwimmsachen, ging es nach dem Frühstück nach Brandenburg ins Erlebnisbad Marienbad. Wir mussten erst 2 km gehen, nahmen dann den Bus, den Zug und dann die Straßenbahn. Alles klappte reibungslos und nach zwei Stunden waren wir auch angekommen. Das Bad war nicht all zu groß, reichte aber vollkommen. Es gab eine große und eine kleine Rutsche, einen Strudel, ein Babybecken, ein Spaßbecken und ein Schwimmerbecken. Zu Mittag aßen wir Pommes und nach vier Stunden Badespaß traten wir ziemlich kaputt unseren Heimweg an, der etwas mühsam war, da die Kinder nicht mehr so viel Energie hatten. Pünktlich zum Abendessen kamen wir heim, und gleich danach ging es ins Bett.

Donnerstag bastelten wir Laubtiere und nachmittags ging es auf einen schönen Spaziergang. Am Abend war wieder Disco. Emil wurde vormittags schon abgeholt, da es für ihn noch weiter in den Urlaub ging. Somit waren es nur noch zehn Kinder.

An unserem letzten Tag bastelten wir mit dem Mitarbeiter vom Inselparadies mit Naturmaterialien. Es gab verschiedene Äste, Früchte, Samen, die man auf eine kleine Holzscheibe mit Heißkleber klebte. Die Kinder hatten tolle Ideen und alle Holzscheiben sind schön geworden. Nachmittags packten wir unsere Sachen und räumten alles ein wenig auf um Samstagfrühs gleich nach dem Frühstück starten zu können. Es gab noch eine schöne Abschlussrunde über die Reise, und von den Kindern kam nur positives Feedback. 

Da wir am Vortag schon alles zusammengepackt hatten, verlief Samstagfrüh relativ entspannt. Leon und Magnus trugen die ganzen Koffer hinunter, während wir oben noch die restlichen Sachen einpackten und die Zimmer kehrten. Ein Auto brachte unser Gepäck dann zum Bus, während wir in aller Ruhe frühstückten. Danach hatten wir sogar noch kurz Zeit ein wenig Ball zu spielen und bei den Meerschweinchen vorbei zu schauen. Um ca. viertel nach 10 ging es wieder Richtung Berlin, wo wir um halb 12 ankamen. Wir räumten in Ruhe aus und nach und nach kamen die Eltern und holten ihre glücklichen Kinder ab.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Reisebericht von der Aprilreise auf den Reiterhof Groß Briesen vom 13. bis 19.04.2014


Am Sonntag, den 13.04., machte sich unsere Gruppe – neun Kinder und fünf Betreuer – auf den Weg zum Reiterhof in Groß Briesen. In einem kleinen Bus, in dem geradeso alle Personen mit zugehörigem Gepäck Platz fanden, fuhren wir knappe zwei Stunden, bis wir unser Ziel, einen Reiterhof zwischen Brandenburg und Magdeburg, erreicht hatten. Dort angekommen luden wir das Gepäck aus und brachten es auf unsere Zimmer, bevor wir zum Mittagessen gingen. Nach diesem und einer sich daran anschließenden Mittagspause stand auch schon das erste Mal Reiten an. Zur Eingewöhnung fand dies auf einem großen Platz statt, auf dem die Pferde herumgeführt wurden (von den Kinderbegleitern), während die Kinder auf ihnen ritten und sich an sie gewöhnen konnten. Danach gab es Abendessen und nach einem schönen Spaziergang über die Felder in der Abendsonne war der Tag zu Ende.

Für die weiteren Tage war das Programm ähnlich: Nach dem Frühstück stand am Vormittag die erste Reiteinheit des Tages an. Manche Kinder bevorzugten Voltigieren (Übungen auf dem Pferd, z.B. auf den Rücken legen, mit dem Rücken nach vorn auf dem Pferd sitzen etc.; dies fand einzeln auf dem bereits erwähnten Platz statt), andere ritten lieber in einer kleinen Gruppe durch den Wald. Als Abwechslung zum Reiten gingen wir dreimal zum Fohlenkuscheln, wo die Kinder auf einer Koppel die Fohlen streicheln und füttern konnten. Außerdem malten wir einmal drei Ponys an. Nach der vormittäglichen Reiteinheit gab es Mittagessen mit anschließender Mittagspause und am Nachmittag ein zweites Mal reiten.
 
Ergänzt wurde das Programm durch abendliche Lagerfeuer und Spaziergänge und eine Disko am Freitag. Besonders schön war die Ruhe auf dem Land, da es hier fernab der Großstadthektik keinen Verkehrslärm und ähnliches gab und wir die Natur um uns herum genießen konnten.

Bis auf den Montag, an dem es während eines Ausritts über die Felder und durch den Wald sogar hagelte, hatten wir mit dem Wetter ziemlich Glück und bekamen sogar ein bisschen Farbe ab. Auch der Reiterhof in Groß Briesen mit seinen rund 160 Pferden war eine schöne Anlage.

Als es nach knapp einer Woche wieder zurück nach Berlin ging, war manch einer traurig, dass die Reise schon zu Ende war. Alles in allem haben wir viele schöne, lustige Momente erlebt, an die wir uns zurückerinnern werden.

Michael Petrauschke (Praktikant)     
                                                                      
 

Mittwoch, 19. Februar 2014

Die erste Reise in diesem Jahr


Unsere erste Reise in diesem Jahr liegt hinter uns. Wir waren wie so oft im Winter im Tegler Forst und haben dort sieben gemütliche Tage verbracht. Die Lage unserer Unterkunft liegt im Wald und zu dieser Jahreszeit sind wir die einzigen Gäste auf dem Gelände, was uns viel Platz lässt, um Abenteuer zu erleben.

Neben vielen Sparziergängen an den Tegler See, mussten die Kids auch wieder einen Schatz im Wald suchen und dabei einige spannende Aufgaben lösen. Auch ein Besuch im Stadtbad Schöneberg war uns möglich. Dort erlebten wir, wie gefühlte 30 andere Badegäste ein Mädchen von uns anfeuerten, welches sich zierte vom 1-Meter-Brett zu springen und es daraufhin dann tat. Der Jubel in der Schwimmhalle war überwältigend.

Ebenfalls war es schön auf dieser Fahrt den anscheinend letzten Schnee in diesem Winter gehabt zu haben. Wir ihr oben seht, sind ein paar kleine Schneemänner daraus entstanden.

Im Mai sind wir wieder im Tegler Forst. Mal sehen, welche Geschichten wir dann wieder erleben.