Freitag, 19. Februar 2016

Dein Weg um Kinderbegleiter*in beim FED Einhorn zu werden!



Für neue Kinderbegleiter*innen, die bei uns anfangen möchten, gibt es eine Einarbeitung. Diese Schritte sind uns sehr wichtig für eine gute und zufriedenstellende Zusammenarbeit für alle.
Zunächst findet ein Kennenlerngespräch in unseren Räumen statt, bei dem wir dir Näheres über die Zielgruppe und die Aufgaben als Kinderbegleiter*in erzählen und du die Möglichkeit hast dich vorzustellen und Wünsche zu äußern. 

Danach hast du die Möglichkeit bei uns in den Gruppen zu hospitieren. Wir laden dich ganz herzlich zu einer Hospitation zu uns ein. Hierbei kannst du für etwa zwei Stunden bei einer unserer Wochenendgruppen vorbei schnuppern, wie dem Schwimmen oder bei der Sportgruppe. Dadurch lernst du unsere Zielgruppe besser kennen und auch wir können dich im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen erleben. Hier wirst du die Möglichkeit finden andere Kinderbegleiter*innen kennenzulernen und dich mit diesen auszutauschen.

Wenn du dich danach entscheidest Kinderbegleiter*in bei Einhorn zu werden und wir auch keine Einwände dagegen haben, ist der nächste Termin die Teilnahme an der theoretischen Einarbeitung. Hier erhältst du nähere Informationen und Hinweise zur Aufsichtspflicht, über bestimmte Behinderungsbilder, den Umgang mit besonderen Verhaltensweisen und Verhalten im Notfall, zum Beispiel bei einem epileptischen Anfall. Wichtige Fragen können geklärt werde und bereiten dich auf deine Tätigkeit sicher vor.

Nach dem du die theoretische Einarbeitung wahrgenommen hast, bitten wir dich noch zur praktischen Einarbeitung. Bei der du die Wahl zwischen der Teilnahme an einer unseren kostenlosen Fortbildungen oder einem Kinderbegleitertreffen hast. Die Fortbildungen sind vertiefende Themen zum Beispiel zu einzelnen Behinderungsbildern, pädagogischen Handlungstipps oder Kommunikationsübungen. Später während der Tätigkeit als Kinderbegleiter*in können alle diese Fortbildungen freiwillig besucht werden. Bei dem quartalsweise stattfindenden Kinderbegleitertreffen ist die Teilnahme für alle verpflichtend. 

Nun benötigen wir noch ein aktuelles erweitertes polizeiliches Führungszeugnis von dir, dafür erhältst du von uns einen Vordruck. 

Abschließend können wir nun den Übungsleitervertrag mit den gegenseitigen Rechten und Pflichten und Vereinbarungen über Art und Umfang der Tätigkeit  ausfüllen. 

Jetzt kannst du deine Tätigkeit als Kinderbegleiter*in beim FED Einhorn beginnen! Ob du dich für die Einzelbegleitung, die Gruppen oder die Reisen entscheidest, besprechen wir dabei zusammen. Bei der Einzelbegleitung werden wir gemeinsam nach einem passenden Kind suchen und es wird anschließend ein von uns begleitetes Kennenlernen mit der Familie stattfinden.





Kinderbegleitertreffen



Einmal im Quartal bieten wir unseren Kinderbegleiter*innen die Möglichkeit zum persönlichen Austausch miteinander an. Die Zeit wird dabei genutzt, um eigene Erfahrungen weiterzugeben und Fragen oder Probleme in der Einzelbegleitung ansprechen zu können. Diese Treffen sind auch für uns als Hauptamtliche wichtig, um einen  Überblick über eure Begleitung zu bekommen und euch dabei unterstützen zu können. 
Das letzte Kinderbegleitertreffen startete mit einem Dialogspaziergang, bei dem neue Kinderbegleiter*innen mit Erfahrenen im Gespräch standen. Fragen wie was euch bei den letzten Begleitungen beschäftigt hat oder ob dabei Probleme aufgetreten sind, sollten erörtert werden und wurden danach im Blitzlicht vorgestellt.
Mit den Fragen, die öfters aufgetreten sind, haben wir vier Themenbereiche erstellt, mit denen sich  die Ehrenamtlichen danach noch weiter beschäftigen  sollten. Jede*r der Kinderbeleiter*innen konnte sich dem Thema zuordnen, das ihn besonders interessierte oder ihn beschäftigte in der Einzelbegleitung, wie Kommunikationsprobleme mit den Eltern oder Verhaltensauffälligkeiten bei den Kindern oder Freizeitideen in der Winterzeit. In kleineren Gruppen kam es dann zum fachlichen Austausch über diese Fragestellungen. Hierbei hatten sowohl Begleiter*innen aus den Gruppen, den Reisen und der Einzelbegleitung Gesprächsbedarf und auch viele gute Ideen und Tipps.
Zum Abschluss gab es noch eine Feedback Runde und eine Vorschau auf die nächsten wichtigen Termine, wie Fortbildungen.

Dienstag, 9. Februar 2016

Tagebuch zur Hamburgreise vom FED




Tag 1

Um 8 Uhr startete unsere Reise in die Hansestadt Hamburg. Mit dem Zug vom Alexanderplatz hieß es für uns, 9 Kinder und 4 Begleiter: AHOI Hamburg City. Nach 4,5 Stündiger Fahrt und einer wilden Geburtstagsfeier im Zug kamen wir im nassen, kalten und grauen Hamburg an. In der Jugendherberge bezogen wir die Zimmer und richteten uns ein. Es gab ein Mädchenzimmer, ein Jungenzimmer und ein Begleiterzimmer. Da uns das klassische Hamburger „Schietwetter“ gleich am ersten Tag erwischte, beschäftigten wir uns nach dem Abendessen zusammen in der Jugendherberge. 


Tag 2

Am nächsten Tag war das Wetter schon etwas besser und nach einem wunderbaren Frühstück, ging es mit der U-Bahn an den Hamburger Hafen. Von den Landungsbrücken aus startete unsere Schifffahrt auf der Elbe. Mit der Fähre ging es bis nach Finkenwerder und von dort wieder zurück. Nach unserer Schiffstour fuhren wir in die Speicherstadt und die Hafencity, die wir zu Fuß erkundeten. Gestärkt mit Kakao und Kuchen vom „Dat Backhus“, schlenderten wir noch durch die Straßen und kehrten in der St. Nicolai Kirche ein. Wir konnten dem schönen Orgelspiel lauschen und jedes Kind zündete eine Kerze an.

Dann ging es weiter zum Flughafen, wo wir mit etwas Wind um die Nase, auf der Aufsichtsplattform Flieger landen und starten sahen. In Vorführungsraum schauten wir uns eine Modellschau an. Der ganze Hamburger Flughafen war in Miniatur nachgebaut und wurde uns so anschaulich erklärt. Nach diesem langen Tag ging’s zurück zur Jugendherberge und nach dem Abendessen gingen die ersten schon schlafen.

Tag 3

Unseren dritten Tag in Hamburg starten wir ganz gemütlich mit einem langen Frühstück. Danach fuhren wir in die Stadt und bummelten etwas durch die Läden. Nach unserem Einkaufsbummel ging es nach Wilhelmsburg, wo wir das Heimatmuseum Elbinsel anschauten. Bei einer Führung wurde uns erklärt, wie die Menschen vor rund 400 Jahren lebten. Und fast wie die Leute früher, machten auch wir unsere eigene Butter. Jedes Kind bekam ein Glas voll Sahne, das dann ganze 5 Minuten kräftig geschüttelt wurde. Die Butter wurde dann natürlich noch verköstigt. Zusammen mit Kuchen und Kakao konnten wir uns von dieser schweren Arbeit erholen.

Zurück ging es dann wieder zur Horner Rennbahn, wo wir uns noch etwas entspannten. Denn nach dem Abendessen starteten wir gleich los ins Hamburger Nachtleben. Um die schönen Lichter am Hafen zu bewundern fuhren wir noch einmal mit der Fähre über Finkenwerder. Oben auf dem Deck pfiff der Wind uns um die Ohren und man fühlte sich wie der „König der Welt“. Danach ging es noch mit einem kleinen Spaziergang durch die Reeperbahn, aber alle waren so müde, dass es gleich danach ab in die Jugendherberge ging.

Tag 4

Den ganzen Dienstag verbrachten wir im Hagenbecker Tierpark. Obwohl es sehr kalt war bekamen wir fast alle Tiere zu sehen: Löwen, Zebras, Affen, Elefanten … Im riesigen Tropenhaus und Aquarium konnten wir uns bei kuschligen 28 °C wieder aufwärmen. Hier gab es allerlei zu entdecken und aus dem Staunen kamen wir nicht mehr heraus. Zum Abendessen waren wir wieder zurück und jeder konnte sich selbst beschäftigen.

Tag 5 

An unseren letzten Tag besuchten wir ein Highlight aus Hamburg: Das Miniatur Wunderland. Über zwei Stöcke verteilt waren die verschiedenen Länder und Kontinente winzig klein nachgebaut und da gab es allerhand zu entdecken. Danach fuhren wir mit dem Bus unter der Elbe durch und konnten den Hafen noch einmal von der anderen Seite bestaunen. Wir schlenderten noch ein wenig am Strand entlang und genossen die ersten Sonnenstrahlen in dieser Woche. Zurück in der Jugendherberge packten wir unsere Sachen und verabschiedeten uns schon mal von Hamburg.

Tag 6

Am nächsten Morgen ging es gleich nach dem Frühstück mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof. Ein paar belegte Brötchen und Zeitschriften wurden noch gekauft und dann stiegen wir ein in den Zug nach Schwerin. 4,5 Stunden später war unsere Reise zu Ende und wir waren wieder zurück in Berlin.

Verfasst von Anna Schörnig (Praktikantin)

Freitag, 8. Januar 2016

Erlebnisnächte bei Einhorn



Einmal im Monat bieten wir den Kindern eine abenteuerliche  Übernachtung bei Einhorn an. Übernachtet wird von Samstag auf Sonntag immer zu einem bestimmten Thema. Egal ob Halloween, Märchen und andere Helden, Astrid Lindgren und vieles mehr…die Themen sind immer spannend!
Über den Tag wird zusammen gekocht, gegessen, gebastelt und gespielt. Am Abend gibt es noch eine Disco, wo alle ihre restliche Energie raustanzen können. Danach geht’s ab ins Bett und zwar in ein großes Matratzenlager, wo alle Kinder gemeinsam schlafen.

Erlebnisbericht: Erlebnisnacht Märchen und andere Helden
Los ging es um 11 Uhr in den Räumen der Glanzstraße, wo alle Kinder und Kinderbegleiter*innen mit großem Gepäck ankamen. Nach den ersten Begrüßungsspielen halfen einige Kinder beim Kochen, während die anderen spielten.
Für alle gab es dann leckeres Mittagessen: Spaghetti mit Tomatensoße! Nachdem sich alle den Bauch vollgeschlagen hatten, ging es eine Runde an die frische Luft, zum Spielplatz. Danach bastelten wir zusammen mit den Kindern Bilderrahmen mit ganz viel Glitzer und anderen tollen Sachen…der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.
Nach dem Basteln verkleideten sich alle mit ihren mitgebrachten Märchenkostümen, wir hatten Tiere, Prinzessinnen und Piraten mit an Bord. Fertig gestylt und geschminkt spielten wir tolle Spiele. Und gleich nach dem Abendessen gab es eine große Tanzparade mit lauter Musik.
Hunde müde ging es dann für alle ins Bett, in das große Matratzenlager. Ein Märchen wurde noch als Gutenachtgeschichte vorgelesen.
Frisch und munter frühstückten wir um 8 Uhr alle zusammen, mit Brötchen, Müsli und Eiern. Nach dem Aufräumen war es dann leider schon wieder vorbei und die Eltern kamen langsam an. Es war wirklich eine tolle Erlebnisnacht mit einem tollen Abschiedsgeschenk: Dem selbstgebastelten Bilderrahmen und einem Foto von der spannenden Übernachtung!


Montag, 26. Oktober 2015

Reisebericht von Petzow am See 17. Oktober bis 24. Oktober 2015



Reisebericht von Petzow am See 17. Oktober bis 24. Oktober 2015

Die Reise startete am Samstag früh mit dem Bus von der Pasteurstraße nach Petzow. Mit dabei waren zwölf Kinder und sechs Betreuer*innen. Die Gruppe war bunt gemischt und über alle Altersstufen verteilt. Und wir hatten auch ein Geschwisterkind ohne Behinderung mit dabei.
In Petzow angekommen trugen die großen Jungs mit den Betreuer*innen die Koffer in unsere Wohnung, während die Jüngeren auf dem Spielplatz spielen konnten. Nach dem Mittagessen machten wir einen schönen Spaziergang, richteten unsere Unterkunft ein und erkundeten das Gelände mit den schönen Seen und Parks. Auf dem Gelände selbst gab es auch viel zu entdecken: Hängebauchschweine, Meerschweinchen und Papageien sowie Spielplätze, Volleyballfelder, Fußballfelder und eine Kegelbahn. Nach dem Abendessen spielten wir noch ein paar Kennenlernspiele und machten eine gemütliche Abschlussrunde, in der wir gemeinsam mit den Kindern den Tag noch einmal reflektierten. Wir versuchten diese jeden Abend, manchmal blieb aber keine Zeit dafür.

Den Sonntag verbrachten wir viel in der Natur. Mit einem schönen Spaziergang, bei dem wir Spiele auf einer Wiese, wie zum Beispiel Blinde Kuh spielten und viel sangen. Außerdem gab es für jeden eine kleine Maniküre mit wunderschöner Farbauswahl.  Am Abend gab es wieder eine Abschlussrunde.

Montag war ein vollgepackter Tag, da wir gleich vormittags nach dem Frühstück T-Shirts batikten. Ein Mitarbeiter des Inselparadies hatte alles für uns vorbereitet und erklärte uns alles genau. Wir schnürten zusammen mit den Kindern für jeden ein T-Shirt und er färbte diese dann ein. Man hatte die Auswahl zwischen Lila und Grün. Da Nele heute Geburtstag hatte und ihre Mutter alles für eine Kindergeburtstagsparty mitgegeben hatte, feierten wir alle zusammen am Nachmittag. Es gab Kuchen, einen wunderschönen Geburtstagstisch und Geschenke. Nach Kaffee und Kuchen spielten wir die Spiele Reise nach Jerusalem, Stopp-Tanz und Blinde Kuh. Danach gingen wir hinaus und spielten ein wenig Volleyball am Strand.


Dienstag war das Wetter leider sehr schlecht und es regnete schon in der Früh. Vormittags boten wir  Kinderschminken an, bei dem sich fast alle, sowohl Kinder als auch Betreuer schminken ließen. Nachmittags gab es freies Spiel und die Kinder konnten sich beschäftigen wie sie wollen, was sehr gut klappte. Es wurde gemalt, Ball gespielt, vorgelesen und Musik gehört. Nach dem Abendessen war Disco angesagt. Alle hatten Spaß und tanzten. Da noch zwei andere Gruppen da waren, war ganz schön was los. Yannick wurde währenddessen abgeholt, weil er in den folgenden Tagen Arzttermine hatte. Da wir am nächsten Tag unseren Ausflug ins Erlebnisbad machen wollten, ging es gleich danach ins Bett.

Schon fertig gepackt mit den Schwimmsachen, ging es nach dem Frühstück nach Brandenburg ins Erlebnisbad Marienbad. Wir mussten erst 2 km gehen, nahmen dann den Bus, den Zug und dann die Straßenbahn. Alles klappte reibungslos und nach zwei Stunden waren wir auch angekommen. Das Bad war nicht all zu groß, reichte aber vollkommen. Es gab eine große und eine kleine Rutsche, einen Strudel, ein Babybecken, ein Spaßbecken und ein Schwimmerbecken. Zu Mittag aßen wir Pommes und nach vier Stunden Badespaß traten wir ziemlich kaputt unseren Heimweg an, der etwas mühsam war, da die Kinder nicht mehr so viel Energie hatten. Pünktlich zum Abendessen kamen wir heim, und gleich danach ging es ins Bett.

Donnerstag bastelten wir Laubtiere und nachmittags ging es auf einen schönen Spaziergang. Am Abend war wieder Disco. Emil wurde vormittags schon abgeholt, da es für ihn noch weiter in den Urlaub ging. Somit waren es nur noch zehn Kinder.

An unserem letzten Tag bastelten wir mit dem Mitarbeiter vom Inselparadies mit Naturmaterialien. Es gab verschiedene Äste, Früchte, Samen, die man auf eine kleine Holzscheibe mit Heißkleber klebte. Die Kinder hatten tolle Ideen und alle Holzscheiben sind schön geworden. Nachmittags packten wir unsere Sachen und räumten alles ein wenig auf um Samstagfrühs gleich nach dem Frühstück starten zu können. Es gab noch eine schöne Abschlussrunde über die Reise, und von den Kindern kam nur positives Feedback. 

Da wir am Vortag schon alles zusammengepackt hatten, verlief Samstagfrüh relativ entspannt. Leon und Magnus trugen die ganzen Koffer hinunter, während wir oben noch die restlichen Sachen einpackten und die Zimmer kehrten. Ein Auto brachte unser Gepäck dann zum Bus, während wir in aller Ruhe frühstückten. Danach hatten wir sogar noch kurz Zeit ein wenig Ball zu spielen und bei den Meerschweinchen vorbei zu schauen. Um ca. viertel nach 10 ging es wieder Richtung Berlin, wo wir um halb 12 ankamen. Wir räumten in Ruhe aus und nach und nach kamen die Eltern und holten ihre glücklichen Kinder ab.